Bereich Rötelssiepen

Bauvorhaben in der Neuenrader Innenstadt

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Hinter diesen Zäunen erstrecken sich die Flächen, welche überbaut werden sollen.

Neuenrade - Westlich der Straße Rötelssiepen in Neuenrade soll gebaut werden. Es ist eine begehrte Ecke der Stadt. Ohne eine wichtige Maßnahme ist das Vorhaben aber nicht möglich.

Im Grünen aber dennoch zentral nahe der Innenstadt und nur einen Steinwurf von Lidl und DM entfernt soll das neue Bauvorhaben westlich der Straße Rötelssiepen verwirklicht werden. Es hat ein eher bürgerliches Umfeld. Und hier gibt es noch viel Platz.

Gemäß einer Vorlage der Verwaltung für den Bauausschuss am 22. Juni, soll das Areal „städtebaulich entwickelt und nachverdichtet“ werden. Es soll dort gebaut werden, vorhandene Lücken werden baulich erschlossen. Dafür ist eine Änderung im Bebauungsplan nötig.

Offiziell heißt der Bebauungsplan Nr. 44 Hinterm Wall. Vorgeschrieben ist dort Mischgebiet mit maximal zweigeschossiger Bebauung in offener Bauweise. In einem weiteren Abschnitt ist allerdings nur eingeschossige Bauweise zulässig – bisher. 

Ein Gebäude soll abgerissen werden

Der Investor plant nun den Abriss eines bestehenden Gebäudes, um dann dreigeschossige Bauten mit vier Baukörpern und Pultdächern in moderner Architektur zu ermöglichen. Der Bereich weiter in Richtung Kaisergarten soll eine zweigeschossige Bebauung erhalten.

Das indes widerspricht den Grundsätzen des bisherigen Bebauungsplanes, sodass „aus Sicht der Verwaltung ein neuer Bebauungsplan für dieses Gebiet sinnvoll erscheint, um eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten“. Die Kosten für die Planung trage der Vorhabenträger.

Das ganze soll in Rahmen des beschleunigten Planverfahrens geschehen. Das sei möglich, schreibt die Verwaltung. Der Gesetzgeber liefere hier die rechtliche Grundlage für die Entwicklung von Innenstädten. Erst im Rahmen der Auslegung werden die Bürger und Träger der öffentlichen Belange beteiligt. Eine Umweltprüfung fällt flach.

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