Reifenspuren auf der Landebahn in Küntrop

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Fassungslosigkeit herrscht beim 2. Vorsitzenden des LSV Sauerland, Peter Braukhaus.

NEUENRADE -   Dass Autofahrer die Gesperrt-Schilder an die Seite schieben und trotzdem durch die K12-Baustelle fahren – das sind die Mitarbeiter der Firma Hilgenroth ja schon gewohnt. Dass sie aber zudem noch Abkürzungen über die Landebahn des Flugplatzes Küntrop nehmen wollen, irritiert auch die Bauarbeiter.

Erst jüngst zog Hilgenroth-Schachtmeister Andreas Schauerte einen Kleintransporter aus dem hinteren Bereich des Flugplatzes. Der hatte sich dort festgefahren. Auch noch ein weiteres Mal mussten später die Bauarbeiter hilfreich einschreiten.

Fassungslosigkeit herrscht auch beim 2. Vorsitzenden des LSV Sauerland, Peter Braukhaus, angesichts diverser Reifenspuren auf dem Flugfeld. Er sieht sogar den Tatbestand eines „gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr“ erfüllt und lässt durchblicken, dass es beim Landen für ein Flugzeug gefährlich werden könne. Er jedenfalls werde Anzeige erstatten – wenn er denn jemanden erwische. Wie auch immer: Wer das Durchfahrt-Verboten-Schild missachtet, muss zumindest mit einem Strafzettel über 20 Euro rechnen.

Bleibt der Hinweis, dass trotz Baustelle der Zugang zum Flugplatzrestaurant und zum Flugplatz natürlich gewährleistet ist – allerdings nur von der Küntroper Seite aus. - vdB

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