Große Nachfrage

Bauprojekte verabschiedet: Hier wird in Neuenrade bald gearbeitet

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Auf dem Felde 2 in Affeln wird demnächst in Angriff genommen.

Neuenrade – Im Frühjahr geht es los: Das neue Baugebiet Auf dem Felde 2 in Affeln – mit 18 Baugrundstücken – kann nun von Investor Dietmar Brinkmann in Angriff genommen werden.

Dazu muss das Gelände zunächst erschlossen werden. Brinkmann wird damit beginnen, den Mutterboden abzuschieben, dann geht es an die Erstellung der Baustraßen. Brinkmann sagte: „Es gibt eine unwahrscheinliche Nachfrage von Affelner Bürgern.“ Von einer Landflucht könne dort nicht die Rede sein. 

Einige Anwohner des bestehenden Gebietes Auf dem Felde sind von dem geplanten Baugebiet nicht begeistert. Sie befürchten einen nicht ausreichenden Umweltschutz, die Gefährdung einzelner Tierarten oder sind mit der baulichen Ausgestaltung nicht einverstanden. Auch ein Landwirt sieht das Baugebiet kritisch, da er Klagen von späteren Anwohnern wegen Geruchsbelästigungen fürchtet, wenn er seine Schweinezucht ausbaue. Sein Eilantrag, das Projekt zunächst auszusetzen, wurde vom Oberverwaltungsgericht abgewiesen. Eine sogenannte Normenkontrollklage wurde vor Ablauf der Frist nicht mehr angestrengt, so dass die Bagger nun anrollen können. 

Auch "Östlich Grünewald" kann gebaut werden

Im Stadtrat wurde am Dienstagabend ein weiteres Brinkmann-Projekt abgesegnet – das Baugebiet „Östlich Grünewald“ auf dem Gelände der ehemaligen Elektrotechnischen Fabrik an der Werdohler Straße eingangs Neuenrade. Dort wird nun an der Hauptstraße ein Mehrfamilienhaus gebaut, im dazugehörigen Hinterland Einfamilienhäuschen. Im Bauausschuss eine Woche zuvor hatten die Ratsmitglieder noch ihre Zustimmung verweigert, weil sie sich von dem Mehrfamilienhaus keine Vorstellung machen konnten. Die Abbildungen des Objektes reichten ihnen nicht aus. Lieber wollten sie Investor Brinkmann noch einmal einladen. 

Das Baugebiet an der Werdohler Straße wird mit einem Mehrfamilienhaus und Bungalows bebaut.

Der kam dann auch und präsentierte detailliertere Zeichnungen, stand Rede und Antwort. Brinkmann erläuterte, dass es einen Aufzug geben werde und eine Tiefgarage und dass das Gebäude verklinkert werde. Das halbe Dutzend Häuser im Hinterland seien Bungalows. Frank Bäcker (SPD) sagte, dass man ja schon weiter sei, wenn diese Aussagen schon vor einer Woche im Bauausschuss gekommen wären. Nachfragen kamen von der FWG zum Baubeginn. Zudem Hinweise auf die Drei-Jahres-Frist zur Fertigstellung. Brinkmann behielt dabei die Contenance und verwies auf entsprechende Vertragsinhalte. Dezidierte Aussagen machte er nicht, verwies noch auf die Handwerkerproblematik und machte augenzwinkernd in die Runde das Angebot, man könne auf Aushilfsbasis ja mithelfen, das Projekt voranzubringen. 

Keine Probleme, die "Häuser zu vermarkten"

Brinkmann erläuterte, dass es „in Neuenrade kein Problem ist, Häuser zu vermarkten“. Gerade die Bungalows seien mehr als begehrt. Schon bevor die entsprechenden Objekte gebaut seien, würden sie verkauft.

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