„Mutter des Waldes“

Baum soll an bekannten Politiker aus dem MK erinnern

Bürgermeister Antonius Wiesemann, Alexander Dickel, Olga und Isabell Maurer vor der Rotbuche, die zu Ehren von Dietrich Maurer gepflanzt wurde.
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Bürgermeister Antonius Wiesemann, Alexander Dickel, Olga und Isabell Maurer (von links) vor der Rotbuche, die zu Ehren von Dietrich Maurer gepflanzt wurde.

Er hat sich in seiner Heimatstadt für die Natur und die Umwelt eingesetzt, jetzt haben Freunde und Hinterbliebene Dietrich Maurer zu Ehren einen Baum gepflanzt.

Neuenrade - Wer Dietrich Maurer gekannt hat, wird ihn nicht so schnell vergessen. Einer der Gründerväter der Neuenrader Grünen, einer, der ein Herz für die Natur hatte und auch möglichst danach lebte. In Ratsdebatten setze er sich massiv für Naturschutzbelange ein, argumentierte scharf oder mit Humor.

Er kämpfte für sauberes Wasser und für viele Umweltprojekte in Neuenrade. Ulrich Naumann, ein Wegbegleiter, nannte ihn die grüne Seele Neuenrades. Maurer, der vor gut einem Jahr im Alter von 78 Jahren starb, engagierte sich auch für den Arbeitskreis Walderlebnispfad in Neuenrade. Ein Lehrpfad mit kleiner Waldschule und vielen weiteren interessanten Dingen ausgestatteter Weg, der sich im Südosten Neuenrades bis in die Region Affeln zieht. An der Waldschule, nur einen Steinwurf vom Waldstadion entfernt, steht nun die gut drei Meter hohe Rotbuche.

Mit der wird Dietrich Maurer nun geehrt. Als Vertreter des Arbeitskreises Walderlebnispfad (hier hatte Stefan Schmidt die Idee zu Ehren Maurers einen Baum zu pflanzen) war auch Alexander Dickel dabei, Bürgermeister Antonius Wiesemann sowie Dietrich Maurers Witwe Olga Maurer und seine Tochter Isabel Maurer. „Nun habe ich ihn in der Nähe und kann ihn hier besuchen“, sagte Olga Maurer.

Mit der Liebe zur Natur sei er geboren, hieß es von seiner Familie. Er habe sich nicht nur in Deutschland für die Natur engagiert sondern auch in Spanien. Dort habe er gar Wölfe gerettet.

Damit jeder weiß, warum dort die Buche steht („die Mutter des Waldes“) prangt daran ein kleines Hinweisschild: „In Anerkennung für sein Engagement ,Natur und Mensch‘ steht dieser Baum für Dietrich Maurer.“

Es war dann ein bewegender Augenblick; als Olga Maurer noch ein Gedicht von Dietrich Maurers Lieblingsdichter Rainer Maria Rilke vorlas, die Verse unter dem Titel „Herbst“.

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