Vorbereitende Arbeiten auf der Niederheide haben begonnen

Aldi: Baugenehmigung fehlt noch

An der Niederheide entstehen auf dem ehemaligen Sportplatz ein Discounter und rund 30 Wohneinheiten. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen.
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An der Niederheide entstehen auf dem ehemaligen Sportplatz ein Discounter und rund 30 Wohneinheiten. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen.

Planierraupen und Bagger sind im Einsatz, das Gelände des ehemaligen Sportplatzes Niederheide in Neuenrade ist kaum wiederzuerkennen.

Doch noch hat der Bau des Gebäudes, in das der Discounter Aldi ziehen soll, nicht begonnen. „Wir warten noch auf die Baugenehmigung“, erklärt Volker Schwarz, Geschäftsführer der VR Südwestment, die das Gelände als Investor entwickeln lässt.

Eigentlich hatten die Planer bis Ende April auf die Genehmigung gehofft. Das hatte Eco.Plan-Geschäftsführerin Ruth Echterhage (über die Echterhage Holding an VR Südwestment beteiligt) Ende März angedeutet. Dementsprechend stellt Volker Schwarz nun fest: „Ob der Zeitplan noch eingehalten werden kann, ist davon abhängig, wann die Baugenehmigung kommt.“ Die Erteilung der Genehmigung durch den Märkischen Kreis sei nur noch ein formalrechtlicher Schritt, die Abstimmung mit der Stadt Neuenrade und dem Landesbetrieb Straßen.NRW sei längst erfolgt.

Formalrechtlicher Schritt

Dennoch ist der Geschäftsführer der VR Südwestment optimistisch. „Wir kommen ja jetzt in eine Witterung, in der das Bauen problemlos möglich sein dürfte.“ Sobald die Genehmigung vorliegt, könnten die Hochbauarbeiten starten. „Unser Ziel ist nach wie vor, am Endes des Jahres fertig zu sein“, erklärt Schwarz. Ruth Echterhage hatte im März dieses Jahres gesagt, für die Errichtung des Markt-Gebäudes müssten vier Monate einkalkuliert werden. Die Firma Eco.Plan plant und überwacht das Projekt.

Derzeit sei man auf der Niederheide noch mit vorbereitenden Arbeiten beschäftigt. „Unter anderem muss die Zuwegung geschaffen werden“, stellt Volker Schwarz fest. An der Einfahrt sollten später behindertengerechte Bürgersteige und eine Rollstuhlabfahrt gebaut werden. Aldi-Kunden könnten den Discounter-Parkplatz nach der Einfahrt auf der linken Seite finden, Aldi schließe sich rechts an.

Familiengerechte Wohnungen

Insgesamt nehmen das Gebäude des Discounters und der Parkplatz laut bisheriger Planung demnächst gut 1500 Quadratmeter Fläche ein. Angrenzend an das Geschäft, quasi zwischen Hönnequell-Schule und Verkaufsgebäude, solle es Wohnbebauung geben. Geplant sei, dort „rund 30 familiengerechte Wohnungen herzurichten“ hatte Ruth Echterhage angekündigt.

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