Bauernmarkt in Affeln ein voller Erfolg

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„Es ist noch viel zu tun“, sagte Robin Klöwer. Er ist Vorsitzender des Landmaschinenvereins Affeln. Am Tag nach dem Bauernmarkt räumten die Veranstalter die Wiesen und Plätze wieder auf.

Affeln - Fast alle Kartoffeln waren weg, aber es gab am Montag noch viel aufzuräumen. Traktoren, Bänke, Getränke und Müll musste der Landmaschinenverein Affeln als Veranstalter nach dem 25. Bauernmarkt aufräumen.

„Ich glaube nicht, dass wir heute fertig werden“, sagte Robin Klöwer, Vorsitzender des Vereins. 

Blauer Himmel und Sonnenschein lockten viele Besucher zum Bauernmarkt in Affeln. Die große Auswahl an Ständen und Attraktionen sorgte für viel Abwechslung bei den Besuchern – und Aufräumarbeit bei den Veranstaltern. Montagmorgen um acht Uhr ging es direkt wieder auf die Wiesen. 

Dass auf den Feldern und Plätzen nur einen Tag zuvor eine Großveranstaltung stattfand, sah man ihnen nur noch teilweise an. Denn das Aufräumen hatte schon am Sonntagabend begonnen, aber den größten Teil der Arbeiten hatten die Mitglieder des Landmaschinenvereins am Montag zu erledigen. Nur die Verkaufsstände wurden von den Inhabern selbst abgebaut. Große Tische mit integrierten Bänken wurden mit Hilfe eines Traktors transportiert. Getränkeflaschen wurden sortiert und wieder in Kästen gepackt. 

Kartoffeln selbst ernten

Auf der Wiese, wo die Vorführungen der Landmaschinen stattfanden, hatten die Besucher am Sonntag die Möglichkeit, selbst Kartoffeln zu ernten. Die Restlichen werden demnächst geerntet und verkauft. Besucher konnten auf dem Bauernmarkt auch bereits geerntete Kartoffeln kaufen. Von 100 Säcken bleiben nur noch drei übrig. Neben dem Kartoffelfeld wurde schon im Frühjahr eine Fläche von Landwirt Ulrich Peterschulte mit Getreide bepflanzt, um zum Bauernmarkt demonstrieren zu können, wie mit Landmaschinen früher gearbeitet wurde. Die Ernte des Sonntages holte Peterschulte gestern Morgen ab. Dabei staunte er über die geringe Ausbeute von lediglich etwa 500 Kilogramm. 

Bauernmarkt in Affeln

„Aufgrund der trockenen vergangenen Wochen, ist die Ernte sehr gering ausgefallen. Nächstes Jahr muss ich früher pflanzen“, sagte Peterschulte. Seit 15 Jahren bestellt er für den Markt ein Feld, das geerntete Korn bekommen meist seine Schweine. „Ich muss mich beeilen, sonst wird das Korn nass“, verabschiedete sich Peterschulte am Montagmittag bei Regenwetter von Heiko Schulte-Maas, dem Kassenwart des Vereins. 

„Wirklich alles ist nach Plan verlaufen“, sagte Schulte-Maas mit Blick auf das Wetter und den Regen, der eben erst am Tag danach und nicht schon am Sonntag in Affeln fiel. Allerdings mussten auch die Heuballen schnell abgeholt werden, damit sie vom Regen nicht feucht werden. Einzelne Traktoren standen noch auf dem Feld, sie wurden im Laufe des Tages von den Besitzern abgeholt. 

„Harter Kern“ blieb bis in die Nacht 

Offizielles Ende des Marktes war um 18 Uhr, aber erst um 21 Uhr waren die meisten Besucher gegangen. „Der harte Kern blieb bis Mitternacht“, sagte Klöwer. Erst zum Schluss gönnten sich die Veranstalter auch ein Bierchen. 

Ulrich Peterschulte (links) und Heiko Schulte-Maas wunderten sich über die geringe Ernte des Vorführfeldes.

Die Einnahmen des Bauernmarktes nutzt der Verein, um das eigene Landmaschinen-Museum zu pflegen und weiter auszubauen. Dort können Landmaschinen aus den Anfängen der Landwirtschaft besichtigt werden. 

„Wir sind sehr zufrieden“, sagte Vorsitzender Klöwer rückblickend. Die Stimmung sei den gesamten Tag über gut gewesen und nennenswerte Vorfälle habe er nicht registriert. „An ähnlich heißen Tagen musste in der Vergangenheit schon mal das Rote Kreuz den einen oder anderen Besucher behandeln. Das war 2018 glücklicherweise nicht der Fall“, sagte Klöwer, für den sich die viele Arbeit deshalb wieder mehr als gelohnt hat.

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