Bauausschuss: Pflaster, Bäume und Wasserrad

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Mit dem Innenstadtpflaster befassten sich die Mitglieder des Bauausschusses. ▪

NEUENRADE ▪ Die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Neuenrade fassten gestern eine Reihe von Beschlussempfehlungen für den Rat. So leierten sie die schrittweise Sanierung des Innenstadtpflasters an und sie sprachen sich einstimmig gegen die Fällung von bestimmten Bäumen aus.

Zuvor gab es eine Ortsbesichtigung zum Thema Pflaster im Bereich Erste Straße. Bauamtsleiter Marcus Henninger führte die Truppe, hielt an neuralgischen Stellen an, um gewisse Schäden zu zeigen. So kommt das Pflaster, das Ende der 80-er Jahre verlegt wurde, an diversen Stellen immer wieder hoch, es gibt Spurrillen, das Pflaster sackt an einigen Stellen ab. Ursache sind der Zahn der Zeit, aber auch die Servolenkung der schweren Autos. Bremswege sorgen ebenfalls für Schäden. Henninger erläuterte zudem, dass eine Sanierung möglich ist, niemand aber garantieren könne, dass es fünf Jahre nach der Sanierung nicht schon wieder wie jetzt aussehen könnte. Wie dem auch sei - nun soll eine genaue Bestandsanalyse gemacht werden, dann wird eine Prioritätenliste und eine Kostenaufstellung erarbeitet. Schließlich wird das Bauamt eine Handlungsempfehlung schreiben.

Diskussionen gab es auch wieder zum Thema Baumfällung Ecke Bahnhofstraße/Landwehr. Hier hatte ein Architekt den Antrag gestellt, eine Linde und eine Eiche zu fällen, da die Bäume so dicht an den (neu errichteten Gebäuden) stehen würden, dass mit starker Verschattung und Verschmutzung zu rechnen sei. Um es kurz zu machen: Unisono lehnten die Ausschussmitglieder die Fällung der das Ortsbild prägenden Bäume ab. Beide seien gesund, es gebe noch genug Platz zum Haus, die Bäume hätten vorher dort gestanden, der Architekt hätte eben anders planen können. Außerdem müssten 90 Prozent der Bäume in der Stadt gefällt werden, wenn man diesem Ansinnen nachgebe.

Zum Ende der öffentlichen Sitzung präsentierte der Bauamtleiter dann noch den Entwurf für die Gestaltung des neuen Kreisels. Hier soll ein Wasserrad entstehen. Es gibt ein Angebot aus Bayern, dass – im Gegensatz zu heimischen Angeboten – gut ins Preisgefüge passt. (Berichte folgen). ▪ Peter von der Beck

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