Großbaustelle

Bauarbeiten am Hüttenweg verzögern sich

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Großbaustelle Hüttenweg.

Neuenrade - Es ist eine aufwendige Baustelle: Nicht von ungefähr dauert daher der Ausbau des Hüttenweges (K12) noch Monate. Die Fertigstellung wird für Mai avisiert.

Wie Kreispressesprecher Hendrik Klein auf Nachfrage mitteilte, habe man witterungsbedingt die vorbereitenden Arbeiten für den Asphalteinbau im ersten Bauabschnitt (Hönne bis zur Industriestraße/Drostenfeld) bisher nicht abschließen können. Es sei aber geplant, diese temperatur- und niederschlagsabhängigen Arbeiten kurzfristig aufzunehmen.

Die Ausführung der vorbereitenden Arbeiten und der Einbau der Asphaltschichten wird bei geeigneter Witterung dann noch etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. „Anschließend wird dieser Abschnitt dann wieder für den Verkehr freigegeben“, schreibt Hendrik Klein.

Die Industriestraße/Drostenfeld ist im Bereich des Hüttenwegs halbseitig gesperrt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Im zweiten Bauabschnitt (Industriestraße/Drostenfeld bis zur Osemundstraße) werde zurzeit der Kanal verlegt.

Ende Februar soll der Kanal verlegt sein

Es sei vorgesehen, diese weitgehend witterungsunabhängigen Arbeiten zur Kanalverlegung im zweiten Bauabschnitt bis Ende Februar abzuschließen. Dieser Abschnitt des Hüttenwegs ist hierfür voll gesperrt.

Hendrik Klein schreibt weiter, dass die Gewerbebetriebe im Bereich der Kreuzung mit der B229 weiterhin von der B229 zu erreichen seien.

Peter Korte vom städtischen Baubetriebshof ist auch in die Planung involviert. Er teilte mit, dass im Zuge der Kanalarbeiten auch eine neue Wasserleitung verlegt werde. Nach den Tiefbauarbeiten erfolge dann für den oberen Abschnitt der Straßenausbau.

Gewerbe soll möglichst wenig beeinträchtigt werden

Die Stadt Neuenrade finanziert den Ausbau teilweise mit. Sie muss die Gehwege finanzieren. Weiter hieß es, dass man sich bemühe, die Bauarbeiten so zu terminieren und zu steuern, dass das Geschäft der Anlieger (Unter anderem Arens & Hilgert) so wenig wie möglich beeinträchtigt werde.

Der Ausbau des Hüttenweges ist Teil eines größer angelegten Verkehrskonzepts, das am Ende auch ein Wohngebiet in Küntrop entlastet und vor allem den Schwerlastverkehr anders steuert.

Der Märkische Kreis investiert rund 763.000 Euro, die Stadt Neuenrade rund 387.000 Euro, die Stadtwerke und Enervie je rund 59.000 Euro in den Ausbau des Hüttenweges.

Von Peter von der Beck

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