Barrierefreiheit: Bürger sollen sensibilisiert werden

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Bürgermeister Antonius Wiesemann (rechts) sprach mit Bürgern über das Thema Barrierefreiheit.

Neuenrade - In der vergangenen Woche trafen sich einige Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürger, um über die Barrierefreiheit in Neuenrade zu sprechen.

Bürgermeister Antonius Wiesemann zeigte sich mit dem Termin zufrieden, denn im Laufe der Versammlung stellte sich heraus, dass die anwesenden Bürger überwiegend positiv gestimmt sind, was die Barrierefreiheit in ihrer Stadt angeht. Zur Sprache gebracht wurden lediglich kleinere Beanstandungen. Denn in den vergangenen Jahren konnten zu diesem Thema bereits einige Anregungen gemacht werden, die die Verwaltung anschließend versuchte zu realisieren.

Es gehe bei der Barrierefreiheit wie bei vielen anderen Themen, beispielsweise dem Parken außerhalb markierter Bereiche und dem Einhalten von Tempolimits, darum, die Bürger zu sensibilisieren, sagte Wiesemann, erklärte zugleich aber auch: „Solche Gegebenheiten können niemals komplett abgestellt werden.“ „Wo kneift es sonst noch?“, wollte das Stadtoberhaupt anschließend wissen. Das Kopfsteinpflaster in der Altstadt sei für Rollstuhlfahrer schwer zu überwinden, kam als Hinweis aus der Runde.

Zudem würden Plakate oft zu niedrig angebracht, so dass an einigen Stellen das Umgehen zur Behinderung werde und besonders für sehbehinderte Menschen eine Verletzungsgefahr bestehe. Behindertenparkplätze würden auch in Neuenrade oft von Menschen ohne Behinderung belegt und in Höhe der Post werde oft auf dem Gehsteig geparkt, dass nicht einmal ein Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer vorbei passe, ohne auf die Hauptstraße ausweichen zu müssen.

Der Bürgermeister erklärte: „Wir kontrollieren genau diese Bereiche schon verstärkt, werden aber zukünftig noch genauer darauf achten. Wir können zwar weiterhin versuchen die Barrierefreiheit zu optimieren, aber immer geht es leider nicht.“ Mit dem bisher Erreichten könne Neuenrade insgesamt aber schon mehr als zufrieden sein.

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