Bahnhofstraße bleibt Problemfall: Jedes dritte Fahrzeug zu schnell

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Neuenrade - Auf der Bahnhofstraße wird weiterhin zu schnell gefahren. Das ist das Ergebnis einer Geschwindigkeitskontrolle, die die Polizei dort am Mittwoch vor dem Feiertag durchführte.

Zwischen 10.29 Uhr und 12.30 Uhr kontrollierten die Beamten von insgesamt 211 Autos, Lastwagen und Motorrädern die Geschwindigkeit. Die wenig erfreuliche Bilanz: Mehr als jedes dritte Fahrzeug war zu schnell unterwegs. 

In 70 Fällen wurde gegen die Fahrzeugführer jeweils ein Verwarngeld verhängt. Vier Raser müssen mit einer Anzeige rechnen. Der Geschwindigkeitsspitzenreiter wurde in der Tempo-30-Zone mit 60 km/h gemessen. Er muss mit einem Punkt in der Verkehrssünderkartei und einem Bußgeld in wohl schon dreistelliger Höhe rechnen. 

Neues Verkehrskonzept

Nach dem erfolgten Ausbau des Hüttenwegs wurde in Teilen von Neuenrade ein neues Verkehrskonzept eingeführt. Eine der Maßnahmen dieses Konzepts war die Umwidmung der Bahnhofstraße in eine Gemeindestraße, auf dieser seitdem nur noch Tempo 30 und die Rechts-vor-Links-Regelung gilt. 

In Teilen der Bevölkerung und der Politik wird kritisiert, dass es durch diese Veränderungen immer wieder zu brenzligen Situationen komme. Erst am Montag waren ein Bus und ein Auto zusammengestoßen, weil der Busfahrer die veränderte Vorfahrtsregelung missachtet hatte. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Der Autofahrer, ein Senior aus Altena (80), musste verletzt nach Werdohl in die Stadtklinik gebracht werden.

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