Vertrag mit Uni Bochum geschlossen

Bälle in die Hände: Ein nicht alltägliches Sportprojekt in Neuenrade

„Bälle in die Hände“ heißt das Projekt, das in Neuenrade 2021 und 2022 jeweils mit 12.000 Euro finanziell gefördert wird.
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„Bälle in die Hände“ heißt das Projekt, das in Neuenrade 2021 und 2022 jeweils mit 12.000 Euro finanziell gefördert wird.

Es ist ein nicht alltägliches Sportprojekt, das Fußball mal außen vorlässt und sich intensiv mit Sportarten befasst, bei denen man den Ball natürlicherweise in die Hand nimmt.

„Bälle in die Hände“ ist das Projekt daher passenderweise überschrieben. Das Angebot haben der Erziehungswissenschaftler Daniel Schwebe und Fachbereichsleiterin und Stadtjuristin Ira Valsamidou aus der Taufe gehoben. Damit soll etwas gegen die Bewegungsarmut bei Kindern getan werden. Das Ganze ist mit viel Fördergeld verbunden: 12 000 Euro, jeweils für das Jahr 2021 und 2022, fließen in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband in Neuenrade in die Sportförderung für Kinder. Mit dabei sind die städtischen Kitas und die Grundschule. Das Projekt wird dabei von dem Sportwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und dem Handballverband Westfalen begleitet. Das Fördergeld kommt von der Staatskanzlei NRW und dem Landessportbund.

Jetzt gab es das erste Treffen aller Beteiligten – wegen der Pandemie natürlich virtuell. Das berichtet Daniel Schwebe. Mit dabei waren Waltraud Krekel vom Stadtsportverband, die Sportbeauftragte der Burgschule, Christiane Preuß, TuS-Neuenrade-Vertreter Lars Reuter und Vertreterinnen der beteiligten Kitas. Zugeschaltet war auch der wissenschaftliche Begleiter der Ruhr-Universität, Dr. Jörn Uhrmeister.

Passendes Trainingsprogramm

Schwebe sagt, dass man zuvor die Zusammenarbeit mit der Uni auch in einen Vertragstext gegossen habe. Unterschrieben wurde ein Kooperationsvertrag. Zudem habe der Sportwissenschaftler einen Kurzvortrag gehalten. Dabei sei es um motorische Testungen für die am Projekt teilnehmenden Kinder gegangen und das dazu passende Trainingsübungsprogramm, das vor Ort durchgeführt wird. Am Ende kann eben geprüft werden, ob es motorische Versbesserungen gebe. Die Kinder absolvieren pro Woche eine Einheit über das gesamte Schulhalbjahr/Kindergartenhalbjahr. Im Herbst, so schätzt Schwebe, würden die ersten Testungen dann absolviert.

Schon in der kommenden Woche gibt es einen ersten sportliche Happen für die Kitas: die Hanniball-Challenge. Das ist ein Lehrfilm des Deutschen Handball Bundes bei dem erste Übungen zum Thema präsentiert werden. Schwebe: „Dann haben die Kleinen schon mal etwas an der Hand.“

Thema in Fachzeitschriften

Schwebe wies darauf hin, dass das Projekt künftig in den entsprechenden Fachzeitschriften seinen Widerhall finden soll. Eine Art Pilotunterricht werde dann allen zur Verfügung gestellt. Schwebe freut sich und er sieht auch viel Potenzial in Neuenrade.

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