Anträge von CDU und FDP

Bäder stehen im Mittelpunkt der Ratssitzung

An der Niederheide wird bereits am neuen Aldi-Markt gebaut. Zudem soll Wohnbebauung entstehen. Die FDP wünscht sich darüber hinaus auch ein Hallenbad.
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An der Niederheide wird bereits am neuen Aldi-Markt gebaut. Zudem soll Wohnbebauung entstehen. Die FDP wünscht sich darüber hinaus auch ein Hallenbad.

Die Bäder in der Stadt Neuenrade stehen im Mittelpunkt der Ratssitzung am Mittwoch, 6. Oktober (17 Uhr, Kaisergarten).

Die Freien Demokraten beantragen den Neubau eines Hallesbades auf der Niederheide. Die Christdemokraten sprechen sich für die Entwicklung eines Sanierungskonzeptes für das Freibad im Friedrichstal aus.

Der Neubau eines Hallenbades wird nicht zum ersten Mal in den politischen Gremien diskutiert. Allerdings sieht die FDP mit Blick auf das Bauprojekt Niederheide der VR Südwestment nun „die einmalige Möglichkeit, ein Schwimmbad an der Niederheide zu errichten“. Der Ortsverbands-Vorsitzende Michael Hammer und sein Stellvertreter Jan Schäfer unterstreichen: „Sollte dort andere Bebauung entstehen, haben wir uns diese Möglichkeit auf Jahre ,verbaut’“.

Verwaltung soll Kontakt zu den Investoren aufnehmen

Die FDP wünscht sich einen Ratsbeschluss, damit die Verwaltung Kontakt zu den Investoren aufnehmen und klären kann, ob statt der vorgesehenen Wohnbebauung auch der Bau eines Hallenbades möglich ist. In dem Antrag heißt es: „Wir von der FDP sind der Meinung, dass ein Hallenbad zukunftsweisend ist und die Wohnqualität sowie den Schul- und Sportstandort Niederheide mit seinen weiteren Sportmöglichkeiten erheblich aufwertet.“

Hammer und Schäfer weisen auf teure Reparaturen des Lehrschwimmbeckens hin. Auch sei eine barrierefreie Nutzung nicht gegeben. Zudem könne ein Neubau durch moderne und umweltfreundliche Anlagentechnik besonders energieeffizient betrieben werden.

Blick in die Nachbarstadt Werdohl

Die FDP verweist auf das neue Hallenbad in Werdohl, das von Delegationen aus anderen Städten besucht und dem „Vorbildcharakter“ bescheinigt werde. Auch seien die Zinsen bei einer möglichen Kreditaufnahme „so günstig wie niemals zuvor“.

Dagegen hat die CDU das Freibad im Blick. Fraktionsvorsitzender Mark Hantelmann unterstreicht, dass es „immer wieder Fördertöpfe gibt, die die entsprechenden Finanzmittel für Sanierungen bestehender Freibäder bereitstellen“. Er verweist in dem Antrag auf die Sanierung des Herscheider Bades. Über kurz oder lang seien Sanierungen des Neuenrader Freibades notwendig, die aber gründlich geplant werden müssten. Da die Fördertöpfe häufig nur zeitlich begrenzt, beziehungsweise nur mit begrenzten Beträgen, zur Verfügung stünden, solle ein Konzept bereit liegen, „um dann zeitnah einen Förderantrag stellen zu können“.

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