Verkehrschaos

Bachelor-Studentin: Kleiner Kreisel in Neuenrade würde Sinn machen

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Diese Kreuzung soll möglicherweise zum Kreisel werden um den Verkehr auf der Ersten Straße zu entlasten.

Neuenrade - Regelmäßig kommt es zu Stoßzeiten an der Ersten Straße in Neuenrade zu Staus. Ein Verkehrs-Schwerpunkt ist die Kreuzung mit der Poststraße. Mögliche Lösung: Ein kleiner Kreisverkehr.

Die Kreuzung Werdohler Straße/ Dahler Straße/ Erste Straße / Poststraße gehört zu jenen Verkehrsknotenpunkten in Neuenrade, die sich zu den Stoßzeiten zu einem Stauschwerpunkt verwandeln.

Gelegentlich stauen sich die Autos sogar schon in Richtung Wilhelmshöhe, Autos müssen im Kreuzungsbereich warten, wenn es von der Ersten Straße einen Rückstau gibt.

Komplizierter wird es, wenn Busse oder Lkw hinzukommen, die sich weiter vorne aus dem Mühlendorf kommend oder aus der Bushaltestelle ausscherend in den Verkehrsstrom der B229 einfügen wollen. Da nützt offenbar auch die Ampelschaltung nichts.

Abhilfe könnte ein kleiner Verkehrskreisel schaffen. Dazu hatte die FWG einen Antrag gestellt. Und Straßen.NRW ließ auch in Abstimmung mit der Stadtverwaltung über die Sache eine Bachelor-Arbeit schreiben.

Für einen Kreisverkehr müsste die Stadt Grundstücke kaufen

Maike Hilmers, Studentin aus Schmallenberg, die an der Uni Siegen Bauingenieurwesen studiert, schrieb die Arbeit. Auch eine Verkehrszählung unternahm die Studentin. Und sie kommt zu dem Ergebnis, dass ein kleiner Kreisel dort Sinn machen würde. Das verkündete Bauamtsleiter Henninger am Mittwoch im Planungs- und Bauausschuss.

Allerdings sei damit Grunderwerb für die Stadt verbunden. Mit einbezogen werden müsste auch die Kreuzung Mühlendorf, auch dort könnte ein Kreisverkehr Thema werden.

Ein Gespräch mit Straßen. NRW soll noch in diesem Jahr erfolgen, sagte Henninger. Aus der Sicht seines Ansprechpartners dort sollte das Thema Kreisverkehr beleuchtet werden. Henninger verwies darauf, dass es bei Straßen.NRW mit den Planungsressourcen nicht einfach sei.

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