Bom: 50 Aussteller im Festsaal Riesei

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Sandra Horny (von links), Andreas Haubrichs und Michael Tauscher kümmern sich um die Bom in Werdohl.

Neuenrade - Als Sandra Horny und Andreas Haubrichs vor etlichen Jahren die Berufsorientierungsmesse (Bom) auf die Beine stellten, mussten sie noch hinter potenziellen Ausstellern herlaufen. Aktuell muss das Organisationsteam sogar  Absagen erteilen.

Sandra Horny, Andreas Haubrichs und Michael Tauscher präsentierten jetzt den aktuellen Nachrichtenstand rund um die von vielen mit Spannung erwartete Messe. Dabei geht es um die begehrten jungen Leute und um den Fachkräftenachwuchs in der Region. 

Michael Tauscher, Demografie-Experte der Stadt Werdohl und mit in das Bom-Team eingebunden, sagte: „Die Unternehmen müssen sich überlegen, wie sie sich aufstellen. Es ist ein Wettbewerb um Menschen.“ 

50 Unternehmen im Festsaal Riesei 

So werden sich am 26. September 50 Unternehmen und Institutionen aus Werdohl und Neuenrade aber auch aus anderen Städten der Umgebung den potenziellen Azubis und möglichen Aspiranten Dualer Studien im großen Festsaal Riesei der Gesamtschule Werdohl präsentieren. 800 Schüler der Abschlussklassen und der Oberstufen aus den Schulen der Umgebung werden erwartet. Hinzu kommen natürlich weitere Gäste. Auch Eltern sind eingeladen, sich nachmittags einen Überblick über den Ausbildungsmarkt der näheren Umgebung zu verschaffen – von manchen Unternehmen werde das gar gewünscht, hieß es. 

Die Unternehmen repräsentieren einige Branchen: Das Angebot der klassischen Handwerksbetriebe (Elektro Filter, Listringhaus, Figaro, Schawag oder Levermann), die an einem großen Gemeinschaftsstand vertreten sind, da sind Industrieunternehmen (überwiegend Firmen der Metall- und Elektroindustrie), die für unterschiedliche Kunden arbeiten, darunter: Alcar, Muschert & Gierse, Schniewindt, J. Klinke, Drahtwerk Elisental oder Büsche, BMW Kaltenbach. Vossloh, VDM Metals oder Lukad Holding. Hinzu kommen Dienstleister wie die Banken und Sparkassen, Versicherungsagenturen der Region wie Württembergische, Provinzial oder auch AOK, Firmen aus dem Bereich Krankenpflege, Institutionen wie das Finanzamt oder SIHK sind dabei. Weiterführende Schulen wie Berufskollegs sind vertreten. Selbst außerhalb der großen Halle gibt es noch diverse Aussteller. 

Auszubildende stehen Rede und Antwort 

Auch die Organisatoren aus Werdohl und Neuenrade haben sich nach den Erfahrungen in der Vergangenheit in Absprache mit Ausstellern wieder etwas Spezielles einfallen lassen: So gibt es den Bereich Check-Up. Dort sind zu verschiedenen Terminen Auszubildende zugegen, die den Schülern Rede und Antwort stehen. Außerdem gibt es noch das Schwarze Brett. Dort können Firmen, auch jene, die aus welchen Gründen auch immer auf der Berufsorientierungsmesse nicht vertreten sein können, ihre aktuell vakanten Ausbildungsstellen vermelden, da nehmen die Organisatoren auch noch Meldungen entgegen. 

Horny, Haubrichs und Tauscher versuchen zudem die Reichweite der Bom zu erhöhen, Tauscher hat mit den Leitern der entsprechenden weiterführenden Schulen der umliegenden Städte gesprochen – Info-Material wird an Haupt-, Real-, Sekundarschulen und Gymnasien verteilt.

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