Awerd Riemenschneider leitet Burgschule

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Awerd Riemenschneider (2.v. l.) leitet ab sofort den Grundschulverbund. ▪

NEUENRADE ▪ Awerd Riemenschneider leitet nun – zunächst nur kommissarisch – den Grundschulverbund Neuenrade. Das wurde am Dienstag im Rahmen eines Pressegespräches mit Schulamtsleiter Dierk Rademacher, Monika Arens, Bürgermeister Klaus Peter Sasse und dem neuen Leiter erklärt.

Riemenschneider kommt für Christa Sacher, die kurzfristig im April Schulrätin geworden war.

Diese Schulleiterstelle konnte nun noch vor den Sommerferien ausgeschrieben werden. Und mit einer gewissen Nervosität wurde die Ausschreibung beobachtet. Denn rund 300 Schulleiterstellen in Nordrhein-Westfalen sind unbesetzt. Doch dann gab es die Bewerbung des Awerd Riemenschneider. Der, so formulierte es gestern Dierk Rademacher, sei „auf die ausgeschriebene Stelle hingewiesen worden und habe Interesse“ gehabt. Riemenschneider blieb der einzige Bewerber und auch die Revision, eine Art Prüfung für Schulleiter, hatte er mit Bravour absolviert.

Dann kam am 10. Juli ein Schreiben der Bezirkregierung – eine „Abordnung und Beauftragung“. Demnach möge Awerd Riemenschneider die Schulleitung des Grundschulverbundes Neuenrade vom 15. Juli bis einschließlich 1. Februar 2013 wahrnehmen. Ab Februar Zeitpunkt wird die Planstelle sozusagen erst frei... .

Der 51-Jährige Riemenschneider ist verheiratet, hat drei Kinder und er hat es nicht weit bis zu seiner neuen Arbeitsstelle, denn er wohnt in Langenholthausen. Er war zuletzt Leiter der Josefschule in Menden-Lendringsen. Dort wird er auch noch zunächst für zwei Stunden pro Woche tätig sein, bis er voll und ganz in Neuenrade eingesetzt wird. Der Schulleiter ist Informatikpädagoge. Studiert hat er in Dortmund, hat sein Referendariat in Paderborn absolviert, war an einer Wattenscheider Schule, kam zur Westschule nach Menden, bis er wieder zur Josefschule in Lendringsen wechselte. Dort war er drei Jahre Konrektor und eben bis zuletzt 13 Jahre Schulleiter. Den Wechsel zur großen Burgschule mit 500 Kindern und einem großen fast 30-köpfigen Kollegium, mit einer Offenen Ganztagsgrundschule und deutlich höherem Verwaltungsaufwand, sieht er als Herausforderung, der er sich mit Anfang 50 gerne stellen werde. „ Ich freu mich auf die Aufgabe“.

Zugetan ist er der Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsschule. Riemenschneider sagte gestern klar und deutlich: „Ich stehe hinter diesem Modell“. ▪ Peter von der Beck

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