20.000 Euro Sachschaden / Kleine Explosion und dicke Rauchschwaden

Kia Ceed fängt beim Tanken Feuer: Ursache vermutlich technischer Defekt

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[Update 9.35 Uhr] Neuenrade - Das ging nur knapp an einer Katastrophe vorbei: Ein Auto ist am Mittwoch an der Shell-Tankstelle an der Werdohler Straße ausgebrannt. Mit Hilfe eines Lkw-Fahrers konnte der Neuenrader Besitzer das Fahrzeug von den Zapfsäulen wegschieben. "Wieso es zu dem Brand kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von einem technischen Defekt auszugehen", teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit.

Am Mittwochabend gegen 19.50 Uhr brannte an der Neuenrader Shell-Tankstelle an der Werdohler Straße ein Auto. Der Kia Ceed hatte wohl zwischen den Tanksäulen aus unbekannten Gründen Feuer gefangen, wie Stadtbrandinspektor Karsten Runte erläuterte. Ein Löschversuch des Fahrzeugbesitzers scheiterte.

Zum Glück eilte ein Lastwagenfahrer zur Hilfe. Mit Hilfe des Fahrers, der mit seinem Sattelzug den benachbarten Rewe-Markt beliefert hatte und in der Nähe war, wurde das brennende Fahrzeug dann zur Service-Station (Luft, Staubsauger) geschoben. 

Feuerwehr setzt Löschschaum ein

Löschversuche mit mehreren Flaschen Feuerlöscher seien zuvor gescheitert, wie der beteiligte Lkw-Fahrer Youssef El Hasani berichtete. Die herbeigerufene Feuerwehr schickte einen mit Atemschutzmasken bewehrten Trupp zum brennenden Fahrzeug. 

Den Feuerwehrmännern gelang es dann schließlich das brennende Fahrzeug mit Schaum zu löschen. Dafür mussten sie den Motorraum aufbrechen, dabei schlugen noch einmal die Flammen empor. Auch von unten wurde Löschschaum in den Motorraum gespritzt, ein kleine Explosion gab es ebenfalls. 

Dicke Rauchschwaden zogen von dem Fahrzeug in Richtung Rewe, Feuerwehrmänner wiesen Nachbarn an, wegen des giftigen Rauches besser die Fenster zu schließen. Die B229 war während der Löscharbeiten in beide Richtungen gesperrt. Gegen 20.30 Uhr war die Gefahr gebannt. 

"Das Tankstellengelände und die Werdohler Straße mussten durch eine Fachfirma gereinigt werden. Wieso es zu dem Brand kam ist noch nicht abschließend geklärt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von einem technischen Defekt auszugehen. Es entstanden etwa 20.000 Euro Sachschaden", so die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Donnerstagmorgen. Von Peter von der Beck

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