Ausbildung

Azubis im Baumarkt haben viele Aufgaben

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„Gerade bei den Spielwaren muss man täglich aufräumen“, erklärt Lara-Jane Speck.

Küntrop - Acht Azubis beschäftigt der Hagebaumarkt Arens & Hilgert in Neuenrade. Drei von ihnen haben vor einigen Wochen dort angefangen – und erzählen von ihrer vielseitigen Ausbildung.

Lara-Jane Speck und Pascal Geringswald haben im August ihre Ausbildung als Verkäufer begonnen. Wenn sie diese – wie die allermeisten ihrer Vorgänger – nach zwei Jahren erfolgreich beenden, werden sie im Anschluss ein Jahr lang zu Einzelhandelskaufmann oder -kauffrau ausgebildet.

Frederike Schöne lernt den Beruf der Kauffrau für Büromanagement. Sie arbeitet hauptsächlich im Service-Center des Baumarktes, beschäftigt sich unter anderem mit Buchhaltung und elektronischer Datenverarbeitung.

„In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an den Beruf stark gewandelt“, betont Geschäftsführer Jens Hilgert. Die Digitalisierung habe viele Abläufe verändert und neue Aufgabenfelder geschaffen.

Kunden beraten, Regale auffüllen und aufräumen

Zu den Tätigkeiten im Büromanagement gehören die Erfassung des Artikelbestandes und die Durchführung von Bestellungen. Dabei muss sich Frederike Schöne auch um die Produkte kümmern, die andere Baumärkte nicht im Sortiment haben, etwa aus der Haushaltsabteilung.

Dort arbeitet Lara-Jane Speck. Sie berät Kunden, sorgt dafür, dass die Regale nie leer sind und alle Produkte an ihrem Platz sind. „Gerade bei den Spielwaren muss man täglich aufräumen“, sagt sie.

Die Abteilung soll schön aussehen

Was außerdem zu den täglichen Aufgaben im Verkauf gehört, erklärt ihr Azubi-Kollege Jan Wache, der zu einem früheren Ausbildungs-Jahrgang gehört. „Ich schaue, dass die Abteilung sauber und optisch schön ist und kümmere mich darum, dass neue Ware nachbestellt wird.“

Jens Hilgert (3. von rechts) mit den Auszubildenden Jonas Bochum, Lara-Jane Speck, Jan Wache, Frederike Schöne, Johanna Vorsmann und Pascal Geringswald (von links).

Verantwortung über Produkte oder Personal trügen die Auszubildenden aber in der Regel nicht, schränkt Jens Hilgert ein. „Wenn es in Richtung Ende der Ausbildung geht, übernehmen die Azubis auch etwas mehr Verantwortung von ihrem jeweiligen Paten“, ergänzt der Geschäftsführer.

Jeder Azubi hat einen eigenen Paten

Neben dem Ausbilder im Haus hat nämlich jeder Auszubildende einen eigenen Paten, der in derselben Abteilung arbeitet und ihm bei beruflichen und manchmal auch privaten Problemen zur Seite stehen soll.

Der dritte neue Auszubildende, Pascal Geringswald, arbeitet in der Gartenabteilung. „Da kann ein grüner Daumen natürlich nicht schaden“, findet Jens Hilgert. Wenn möglich, würden die Auszubildenden in einer Abteilung eingesetzt, die ihren Neigungen entgegenkommt. Aber: „Niemand kann garantieren, dass das Sortiment in ein paar Jahren noch dasselbe ist.“

Das Geschäft ist beratungsintensiv

Dabei spielt auch die Konkurrenz aus dem Internet eine Rolle – wenn auch eine geringere als in anderen Fachgeschäften: Die Baumärkte nämlich betrieben, erklärt Hilgert, ein sehr beratungsintensives Geschäft.

Das sieht der Geschäftsführer auch als großen Vorteil für die Ausbildung: Die Übernahme-Chancen seien gut. Rund ein Viertel der etwa 90 Mitarbeiter, von der Reinigung über Kassierer bis hin zur Verwaltung, haben ihre Ausbildung bei Arens & Hilgert absolviert.

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