Ausschuss schaut sich Heizungsanlage an

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Bauamtsleiter Marcus Henninger erklärte die Funktionsweise der Pelletheizung.

NEUENRADE ▪ Nachdem der Bau- und Planungsausschuss der Stadt in vergangenen Sitzungen über die neue Heizungsanlage der Gertrudenschule nur gesprochen hatte, stand am Mittwoch nun eine Besichtigung an. Bauamtsleiter Marcus Henninger führte die Männer und Frauen in die Heizungsräume an der Niederheide und erklärte die Funktionsweise der Pelletheizung.

„Die neue Anlage ist zwar wartungsintensiver, spart aber Geld bei den Brennstoffkosten“, erklärte Henninger. Die verwendeten so genannten Industriepellets seien deutlich günstiger als Öl oder Gas. Neben Einsparungen bei den Heizkosten stoße die neue Anlage auch wie gewünscht weniger CO2 aus.

Verbrauch noch nicht abschätzbar

Das Silo, das zur Lagerung der Pellets in direkter Nachbarschaft zum Hallenbad errichtet wurde, fasse 26 Tonnen des körnigen Brennstoffs. „Wir gehen derzeit davon aus, dass es etwa vier bis fünf Mal pro Jahr befüllt werden muss“, schilderte der Bauamtsleiter: „Der vergangene Winter war sehr streng, so dass wir noch keinen Durchschnittsverbrauch abschätzen können.“

Schule, Kindergarten und Hallenbad heizen

Vom Silo bringe eine Förderschnecke die Pellets zu zwei Kesseln mit Leistungen von 320 und 100 Kilowatt. Das reiche aus, um sowohl die Schule, als auch den Kindergarten, die Aula und das Hallenbad zu beheizen. Der Wärmebedarf habe sich noch nicht geändert, teilte Henninger auf Nachfrage eines Ausschussmitglieds mit. Durch den Austausch von Fenstern und weiteren Energiesparmaßnahmen werde dieser sich jedoch noch verringern.

Seit September vergangenen Jahres ist die neue Heizung in Betrieb. ▪ Pia Käfer

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