Ausbau der K11 geplant

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Die K11 wird ausgebaut.

Neuenrade/Balve/Altena - Die K11 – zwischen Elfenfohren (L683)und Garbeck – soll nach den Plänen des Märkischen Kreises ausgebaut werden. Das Investitionsvolumen beträgt dabei nach jetzigem Stand rund sieben Millionen Euro.

Das Planfeststellungsverfahren wird jetzt eingeleitet, Bürger und Behörden werden daran beteiligt.

Der Ausbau der nicht unwichtigen Pendlerstrecke, die sich über Altenaer, Neuenrader und Balver Gebiet erstreckt, ist wohl förderfähig, rund 60 Prozent der Baukosten würde das Land beisteuern. All das bestätigte Thomas Meyer, zuständiger Fachmann beim Märkischen Kreis auf Nachfrage. „Wenn es gut läuft,“ so Meyer, „ergeht in zwei Jahren ein Beschluss“. Dann kümmere man sich im Detail um die Finanzierung, Dabei sei auch Grunderwerb vonnöten. Möglicherweise könne dann in drei bis vier Jahren mit dem Bau begonnen werden, sagte Meyer. Die Bauzeit für die vier Kilometer lange Strecke würde wohl ein Jahr betragen, so eine Schätzung.

 Der Ausbau der Strecke dient dem Lückenschluss, denn von Balver Seite her ist die Strecke schon weitgehend ausgebaut. Durchgängig soll die Strecke nach Fertigstellung 5,50 Meter breit sein. Aktuell müssen sich die Autofahrer auf dem Neuenrader Stück und vor allem auf Altenaer Gebiet mit Ausweichbuchten behelfen.

Auf einem nicht einsehbaren Streckenabschnitt kommt es immer wieder zu verkehrstechnisch unschönen Szenen, wenn Autofahrer kolonnenweise ihre Wagen rückwärts fahren müssen, oder sich Verkehrsteilnehmer darüber erregen, dass sich der jeweils entgegenkommende Autofahrer uneinsichtig zeigt und nicht zurücksetzen möchte. Früher waren auf der Straße sogar mal weiße Punkte aufgemalt. Wer diesen Punkt überfahren habe, so wusste Meyer zu berichten, habe das Recht auf seiner Seite gehabt. Theoretisch hätte der entgegenkommende Fahrer seinen Wagen dann zurücksetzen müssen.

Der Ausbau des vier Kilometer langen Streckenabschnittes wäre mit erheblichen Erdbewegungen und entsprechendem Baustellenverkehr verbunden.

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