Freibad: Aufschlussreiche Statistik über 13 Jahre

Das Neuenrader Freibad hat durchschnittlich 40000 Besucher pro Saison. -– Foto: Archiv

Neuenrade -   Mit den Besucherzahlen des Neuenrader Freibades waren die Verantwortlichen nicht ganz so zufrieden. Immerhin 130 Öffnungstage gab es, doch die Zahl der Besucher blieb mit knapp 33200 weit unter den Zahlen des Vorjahres.

Im Jahr zuvor waren es bei vergleichbaren Öffnungszeiten über 52500 Besucher. Im Ausschuss für Schule, Sport, Jugend und Soziales hatte Kämmerer Gerd Schumacher die Statistik präsentiert. Dabei gab die Tabelle auch einen Überblick über die wichtigste Zahlen der vergangenen 13 Saisonjahre. Wer ein wenig nachrechnet erfährt dabei, dass weit mehr als eine halbe Million Besucher in der Zeit das Freibad nutzten, macht jährlich durchschnittlich 40 000 Besucher. Spitzenjahr war dabei das Jahr 2003 – fast 62 000 Besucher gab es in diesem Rekordjahr. An Einnahmen verbuchte man im Freibad in jenem Jahr fast 75 000 Euro. Aktuell mit nur 33 200 Besuchern wurden gar rund 57 000 Euro Einnahmen verbucht. Das Verhältnis zwischen Einnahmen und Besucherzahlen hat sich in den Jahren wohl eindeutig verbessert.

Der durchschnittliche Gasverbrauch der 13 Saison-Jahre betrug rund 59 000 Kubikmeter. Der Wasserverbrauch pendelte sich dabei zuletzt bei knapp 7700 Kubikmetern ein. Dass Saisonkarten bei den Einnahmen einen wichtigen Faktor bilden, machte Schumacher in seiner Statistik deutlich. 30 000 Euro, als knapp die Hälfte der Einnahmen werden über die Saisonkarten generiert. Der Rest kommt über Einzeltickets über den Kassenautomat.

Auch von diversen Betriebsstörungen musste Schumacher berichten. So waren die Wärmepumpen zwischenzeitlich gänzlich defekt und sie liefen auch nicht immer störungsfrei. Zudem gab es nach den Wasserproben und dann neuen Parametern leicht erhöhte Chloridwerte zu verzeichnen.

Unfallfrei geht es in einem Freibad auch selten zu. Schürfwunden und Insektenstiche gab es, einen Unfall mit massiven Prellungen und einmal gar einen Schienbeinbruch. Auch den Event der Saison bezeichnete Schumacher: Das Hundeschwimmen Mitte September nach der Badesaison. Bleibt noch der Hinweis auf den Kassenautomat. Da steht eventuell eine neue teure Umrüstung an, denn das gute Stück schluckt die neuen Zehn-Euro-Scheine nicht. Da müsse eine Lösung her, hieß es in der Sitzung.

- Von Peter von der Beck

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