Aufschlussreiche Ortsbegehung

AFFELN ▪ Die FWG-Fraktion sowie der Vorstand verschafften sich am Mittwoch während einer Ortsbesichtigung einen Eindruck über die Sportstätte des SV Affeln. Die Räumlichkeiten des Sportvereins sollen umgebaut und um ein neues Vereinsheim erweitert werden. Andreas Mühlenfeld, Vorsitzender der Fußballabteilung, erläuterte das Konzept und die Umbaupläne.

Nach der Besichtigung der Schiedsrichter-, Dusch- und Umkleideräume sowie des Vereinsraums stand für die zwölf Vertreter der FWG fest, dass hier Handlungsbedarf besteht. Für die Modernisierung der Duschräume haben Stadt und Politik bereits 10 000 Euro zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem Sportvereinsvorsitzenden und Ortsvorsteher Josef Hochstein legte Andreas Mühlendorf im anschließenden Gespräch die Beweggründe für die Umbau- und Neubaumaßnahmen dar. „Mit drei Seniorenmannschaften und neun Jugendmannschaften platzen wir aus allen Nähten. Hinzu kommen noch die Damen und Herren in der Tischtennis- und der Gymnastikabteilung.“ Um die Vereinsarbeit weiter auszubauen und den Bedürfnissen der Mitglieder gerecht zu werden, braucht der Verein dringend mehr Platz. Es fehlen ein Damenumkleideraum und ein größeres Vereinsheim, in dem das Vereinsleben mit Versammlungen und Betreuung während der Spiele stattfinden kann. Dafür soll am Rande des Kunstrasenspielfeldes ein 150 Quadratmeter großes, neues Gebäude errichtet werden.

„Der Verein hat hervorragende Arbeit geleistet, um dieses detaillierte Konzept zu erstellen“, lobte Andreas Becker, Vorsitzender des Schul- und Sportausschusses und FWG-Vorsitzender. Aufgrund der schlüssigen Darlegung der momentanen Situation konnten sich die Gäste einen guten Überblick verschaffen und mit den Verantwortlichen über die Finanzierung sprechen. „Wir möchten uns umfassend informieren, um gemeinsam an einer zufriedenstellenden Lösung zu arbeiten“, erklärte FWG-Vorstandsmitglied Peter Stein. Bei der derzeitigen Haushaltslage der Stadt müsse man versuchen, einen Lösungsweg für die Finanzierung der noch fehlenden 60 000 Euro zu finden, die sowohl die Interessen der 650 Vereinsmitglieder berücksichtigt, als auch mit der städtischen Finanzsituation vereinbar ist.

Fest steht, dass alle FWG-Anwesenden Interesse daran haben, den Verein zu unterstützen. „Der SV Affeln zeigt ein vorbildliches Engagement für die Jugend und leistet Generationen übergreifend hervorragende Arbeit für die Bürger von Affeln und darüber hinaus“, betonte Ruth Echterhage, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler.

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