Weiter Diskussion um Garbecker Straße

Mit Interesse verfolgten Bürgermeister und Bürgermeisterkandidat die Ausführungen der Ortsvorsteher. -   Foto: Kühn

Küntrop -  Zu einem Ortstermin hatte die CDU Neuenrade am Donnerstag in die Sebastian-Klause geladen. Küntroper Bürger konnten sich dabei von den Positionen der CDU überzeugen, weiter beantworteten Ortsvorsteher Ludger Stracke und Brigitte Reinken-Stork sowie der CDU-Bürgermeisterkandidat Antonius Wiesemann die Fragen der Anwesenden.

Stracke und Reinken-Stork stellten sich zu Beginn der Veranstaltung vor, sie kandidieren bei der Kommunalwahl am 25. Mai für die Wahlkreise 12 und 13. Auch die sogenannten „Huckepacker“, die bei einem Ausscheiden aus dem Rat als Stellvertreter fungieren, wurden vorgestellt. Danach ergriff Torsten Schneider, Vorsitzender der CDU Neuenrade, das Wort. Er ging auf die aktuelle Situation der Neuenrader Christdemokraten ein und betonte, der angestrebte Generationswechsel habe sich erfolgreich vollzogen. So seien einige junge Menschen in das politische Leben eingebunden worden. Zuletzt hob er die wichtige Rolle der Dörfer für Neuenrade hervor, dann gab er das Wort an den CDU-Bürgermeisterkandidaten Antonius Wiesemann weiter. Dieser stellte sich eingangs vor, um im Anschluss auf die politische Situation einzugehen. Der Bürgermeisterkandidat lobte das besondere Engagement, das es in den Dörfern gebe. Das Ehrenamt spiele eine zunehmend wichtige Rolle, so Wiesemann.

Weiter kritisierte er die Landespolitik für Kürzungen und verwies auf die schwierige finanzielle Situation der Stadt. Auch der sogenannte Landesentwicklungsplan wurde als Kritikpunkt genannt. Danach ging Wiesemann auf weitere Küntroper Belange ein. So solle durch einen Fußweg zum Küntroper Bahnhof eine vernünftige Verbindung geschaffen werden. Der Auftrag sei bereits vergeben, so Wiesemann. Ein großes Thema war der zunehmende Lkw- Verkehr auf der Garbecker Straße. „Sobald es möglich ist, wird etwas getan“, versprach Wiesemann. Zwar bestehe schon eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen, an die sich jedoch nicht jeder Lkw-Fahrer halte. Doch der Bürgermeisterkandidat zeigte sich zuversichtlich – die Situation werde sich entspannen. Trotzdem war die Garbecker Straße noch Teil der anschließenden Diskussion, landwirtschaftlicher Verkehr würde durch etwaige Verbote verhindert, gaben Bürger zu bedenken. Der ebenfalls anwesende amtierende Bürgermeister Klaus Peter Sasse betonte, dass man seitens der Stadt keinen Einfluss auf eine neue Beschilderung habe, da die Garbecker Straße in dieser Hinsicht im Zuständigkeitsbereich des Kreises liege.

Auch weitere Bauprojekte wie eine Reparatur beziehungsweise eine Erweiterung des Gehwegs zum Küntroper Friedhof wurde seitens der Bürger angeregt. Im Anschluss blickten Stracke und Reinken-Stork zurück, positiv wurde das neue Feuerwehrhaus erwähnt. Weiter soll der Platz rund um die Motte gestaltet werden.

Mark Hantelmann, Fraktionschef, ging auf die schwierige finanzielle Situation in Neuenrade ein. Starke Gewerbesteuereinbrüche würden sich auf den Haushalt auswirken, auch unter dem sogenannten „Kommunalsoli“ habe man zu leiden. Hierbei würden Gelder aus reicheren in ärmere Städte umverteilt.

Gegen Ende lud CDU-Kandidat Wiesemann die Zuhörer ein, am 21. Mai das Kandidatenduell mit seinem Mitbewerber Bernhard Peters (FWG) zu besuchen.

- Von Julian Kühn

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