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Es geht voran: Schmerbeck-Platz nimmt Gestalt an

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Von: Peter von der Beck

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Die alten Pflastersteine des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes werden in den neuen Belag streifenförmig integriert
Die alten Pflastersteine des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes werden in den neuen Belag streifenförmig integriert. © Peter von der Beck

Die Arbeiten zur Neugestaltung des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes machen nun sichtbare Fortschritte. Die Pflasterarbeiten sind weit gediehen.

Neuenrade – Der Bürgermeister-Schmerbeck-Platz in der Neuenrader Altstadt nimmt nun Gestalt an: Große Teile der neuen Pflasterung liegen schon, die Mannen des Tiefbauunternehmens Ossenberg sind trotz des ungemütlichen Wetters fleißig mit den Verlegearbeiten befasst.

Bis es soweit war, hatten die Bauarbeiter den Untergrund umfassend herrichten müssen, auch waren Archäologen zwischenzeitlich involviert, weil Bruchsteinmauerwerk und Holzreste im Zuge der Arbeiten gefunden worden waren. Doch es stellte sich als archäologisch nicht allzu bedeutend heraus. Es handelte sich um Gemäuer aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, weil man dort schon gezogene Nägel eingesetzt hatte. Das ist Geschichte und inzwischen unter der neuen Pflasterung verborgen.

Barrierefrei, streifenförmig, weniger Parkplätze dafür Fahrradständer

Das neue Areal zieht sich über die Straße bis zu den jeweils gegenüber liegenden Grundstücken hin. Es wird barrierefrei, Teile des alten Pflasters werden streifenförmig integriert. Die Zahl der Autostellplätze wird reduziert, Fahrradständer, Bänke und ein zusätzliches Wasserspielareal sowie neue Beleuchtung werden integriert. Platz wird geschaffen für die Gastronomie, die Anschlüsse für die Markthändler werden verbessert. Die fehlenden Parkplätze werden durch die Umnutzung eines angrenzenden alten Spielplatzes kompensiert.

Alter Spielplatz muss weichen

Für die Kinder wurde an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen. Einen konkreten Fertigstellungstermin für den Platz gibt es allerdings nicht, er soll aber – je nach Witterung – in diesem Herbst fertig werden. Wie Bauamtsleiter Marcus Henninger sagte, werde nun aber schon mit der Altstadtgemeinschaft ein Termin gesucht, an dem man künftig die Fertigstellung immer feiern könne.

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