Wunderbarer Festzug durch Neuenrader Stadtkern

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Maria und Josef Brockhagen schritten im Park der Villa durch das Spalier und genossen anschließend die Kutschfahrt im Festzug.

NEUENRADE ▪ Spiel, Spaß und sportliche Herausforderungen standen beim Antreten der beiden Kompanien auf dem Programm. Im Anschluss an den Aufmarsch im Park der Villa machte sich der wunderbare Festzug auf den Weg durch die Straßen der Neuenrader Innenstadt.

Die Menschen verfolgten das Ereignis, drängten sich erst an den Wall und säumten dann die Straßen. Die blauen Männchen mit den netten Mützen haben bleibende Erinnerungen hinterlassen, bei allen, die das Kompaniefest der Unterstadt besucht hatten. Falk Pump und Markus Schwarzer waren als Schlümpfe aufgetreten, die es vortrefflich verstanden, Essen zuzubereiten. Das musste das Duo auch beim Antreten der Kompanie Unterstadt hinter der St. Marien-Kirche unter Beweis stellen. Sie bekamen einen kleinen Grill, Würstchen und alle nötigen Utensilien gereicht, um ihre Fähigkeiten zu demonstrieren. „Der Grill muss von Gargarmel sein“, drückte einer der Grillmeister seinen Unmut über das unprofessionelle Grillgerät aus. Mit den Würstchen für die Zuschauer wurde es auch nichts mehr, Gargarmel war wohl Schuld.

Neuenrader Schützenfest am Sonntag

Ganz hart traf es das Gewehrsektionsmitglied Domenic Troilo, der mehr oder weniger gezwungen wurde, seine Kompanie für drei Flaschen Bier zu verraten. Die finale Frage im Quiz lautete, welche die beste Kompanie sei. Troilo quälte sich im Bezug auf den Seriensieger beim Regimentspokal ein „Unterstadt“ heraus und verschwand zügig mit dem gewonnenen Bier. Das waren nur einige der Späße, mit denen die Unterstädter ihr Publikum unterhielten.

Neuenrader Schützenfest am Freitag

„Uns wurde zugetragen, dass die Männer im Trainingsrückstand sind“, wusste Stefan Janikowski, Spieß der Oberstadt, über Oberleutnant Andreas Pieper sowie Leutnant Schriever und Leutnant Wette beim Antreten am Hotel Zur Post über das Trio zu berichten. Die Herren gehörten zur Männertanzgruppe, ließ Janikowski die Zuschauer wissen. Doch – „gerade im Hüftbereich passt es nicht so ganz“, frotzelte der Spieß und hatte schon eine entsprechende Übung parat. Hula-Hoop mit einem vollen Glas Bier in der Hand. „Aber nix verschütten“– lautete die Aufgabe, die trotz einiger Schlucke und einem nur noch halbvollen Glas aber dennoch scheiterte. Allerdings nicht daran, dass der Gerstensaft überschwappte. Vielmehr schien der Spieß mit der diagnostizierten „Hüftsteifheit“ Recht zu behalten. Doch damit war der Bestrafung unter den Schützen der Oberstadt noch nicht genug. „Aus der Reihe vorteten“, hieß es außerdem für Olaf Neumann, Dennis Maiworm und Günter Korf. Die drei Bewerber für die Funktion eines Gruppenführers zeigten ein Defizit an grundlegenden Tugenden wie Konzentration, Verantwortung und Einsatz auf, lautete die „Anklage“. „Nach eurer Bewerbung um die Posten haben wir nichts mehr von euch gehört“, bemängelte Spieß Janikowski. Das könne so nicht mehr weitergehen – eine Strafe musste her: Mit Seilspringen, Liegestütze und Zungenbrecher-Reimen wie „Fischers Fritz...“ oder „Blaukraut bleibt Blaukraut...“ waren die in der Vergangenheit begangenen Fehler dann wieder ausgemerzt.

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