Antonius Wiesemann wird Bürgermeisterkandidat

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Antonius Wiesemann (links) wurden den Mitgliedern der CDU als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters vorgeschlagen. Vorsitzender Torsten Schneider (mitte) und Bürgermeister Klaus Peter Sasse gratulierten.

NEUENRADE -  „Nach vielen vorausgegangenen Gesprächen mit allen Beteiligten haben wir in unserer Vorstandssitzung vom Montag einstimmig beschlossen, Herrn Antonius Wiesemann als Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister vorzuschlagen“, fasste Torsten Schneider erster Vorsitzender der CDU Ortsunion das Ergebnis der Sitzung zusammen.

„Werde ich Bürgermeister, will ich die erfolgreiche Politik meines Amtsvorgängers Klaus Peter Sasse, die der CDU und die unserer Freunde im Rat fortsetzen“, verspricht Antonius Wiesemann den Anwesenden der CDU-Mitgliederversammlung im Saal des Kaisergartens. In seiner Zeit als stellvertretender Bürgermeister habe er festgestellt, wie wichtig es sei, mit Bürgern in Kontakt zu sein.

Nach Gesprächen mit Parteivorstand und Parteifreunden, ob er sich zur Wahl des Bürgermeisters aufstellen lassen will, habe er sich viel Rat und Unterstützung eingeholt, besonders die seiner Familie sei ihm wichtig gewesen, „denn ohne die geht es nicht“, so Antonius Wiesemann. Auch der Betrieb solle weiter in der Hand der Familie bleiben. Dabei verlässt er sich auf seine Mitarbeiter, die ihm in Gesprächen ihre volle Unterstützung zugesichert hätten.

Ob Antonius Wiesemann tatsächlich zur Wahl des Bürgermeisters 2014 als Kandidat antreten wird, entscheiden die Mitglieder der CDU per Abstimmung in einer weiteren Sitzung. Bisher ist er durch den Vorstand als Kandidat vorgeschlagen, in der Mehrheit der Fälle sei der vorgeschlagenen Kandidat aber auch von den Mitgliedern bestätigt worden, erklärt Torsten Schneider.

Zuvor hatte Bürgermeister Klaus Peter Sasse in seiner Rede zu seiner, für 2014 geplanten, Amtsniederlegung die Entwicklung in Neuenrade während seiner Amtszeit zusammengefasst. „Ich stehe heute nicht so ‘cool’ hier, wie ich das gerne möchte“, beginnt der Bürgermeister seine Rede, „ich bin schon sehr bewegt.“ Er betont, dass hinter seiner Entscheidung keine Amtsmüdigkeit steckt: „Ich fühle mich topfit und würde sehr gern noch weitermachen.“ Es sei sein Personalausweis, der ihn daran erinnere, dass er im März 70 würde, erklärt Klaus Peter Sasse. Er glaube aber, dass es aus einer Vielzahl von Gründen Sinn mache, die Wahlen 2014 zusammen durchzuführen.

„Viele Dinge die wir in den vergangenen Jahren angeschoben haben, um die Stadt attraktiver zu machen, sind jetzt in der Ausführung“, so der Bürgermeister. Eine Industriestadt wie Neuenrade brauche weiterführende Schulen und so sei die Schaffung eine Gemeinschaftsschule eines der wichtigsten Projekte seiner Amtszeit: „Ich bin stolz, wenn ich sehe, dass dort dieses Jahr 75 Kinder angemeldet wurden, darauf, dass ich an diesem Projekt mitgewirkt habe.“

Er bedankt sich auch für die vielen, oft mit großer Mehrheit beschlossenen, Entscheidungen innerhalb des Stadtrates, nur so seien viele der positiven Veränderungen möglich geworden.

Weiterhin wurden wurden Mark Hantelmann und Brigitte Reinken-Stork als Kandidaten für den Kreistag einstimmig, ohne Enthaltungen, bestätigt. Zuvor hatte die Bundestagskandidatin der CDU Christel Voßbeck-Kayser die Ortsgruppe für den nahenden Bundestagswahlkampf eingeschworen.

Von Sebastian Berndt

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