In der Vergangenheit an Profil gearbeitet

63 Anmeldungen: Das sagt die Schulleiterin zur Situation der HQS

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HQS-Leiterin Eva Päckert

Neuenrade - Die Anmeldezahlen für die Hönnequell-Schule (HQS) könnten nicht besser ausfallen, findet zumindest Eva Päckert. Die Schulleiterin freut sich über 63 neue Fünftklässler 2020/21. Damit ist für das kommende Schuljahr auch ein besonderes Ziel erreicht.

„Wir können drei Eingangsklassen mit je 21 Schülern bilden. Das sind optimale Bedingungen“, sagte Päckert nach den Anmeldetagen in dieser Woche. Für das derzeit laufende Schuljahr waren 71 Fünftklässler angemeldet worden. Bei der Zahl der Anmeldungen sei Luft nach oben, erklärt die Schulleiterin deshalb, weil erfahrungsgemäß noch Quereinsteiger – zum Beispiel durch Zuzüge – hinzukommen würden.

Ein Ziel hatten Päckert und Co. für das neue Schuljahr vor Augen: „Für uns war vor allem die Dreizügigkeit wichtig. Die ist erreicht. Für die Kleinen ist es angesichts der Klassengrößen nun super, so zu starten.“ Die Zusammensetzung der Klassen sei ebenfalls ideal. „Das ist eine gute Mischung.“

Dabei spielt Päckert auf die Empfehlungen der Grundschulen an. Gut ein Drittel der Schüler, so schätzt sie, habe die Empfehlung für die gymnasiale Oberstufe, die Hälfte die Realschulempfehlung. Die übrigen Schüler hätten die Hauptschulempfehlung. Weitere statistische Daten hatte Päckert parat. 51 Schüler kommen aus Neuenrade, acht Schüler aus Werdohl und sogar drei Kinder aus Balve.

Klar ist somit: Ohne auswärtige Schüler, würde die neue Generation der Fünftklässler wohl nur zweizügig an der HQS untergebracht. Es hatte zu Schulgründungszeiten vor gut zehn Jahren auch schon mal die Vorgabe gegeben, dass ausschließlich Neuenrader an der Schule angemeldet werden dürften – die Zeiten sind lange vorbei.

Dass es zwischenzeitlich auch bei einem Jahrgang nur für zwei Klassen reichte – das hätten sich weder die Kommunalpolitiker, Schulträger, noch die Schulverantwortlichen seinerzeit träumen lassen. Ein ganzes Maßnahmenpaket wurde daraufhin in die Wege geleitet, um schon früh die Identifikation der Grundschüler aus Neuenrade mit der HQS voranzubringen: So veranstaltet die Schule immer einen Tag der offenen Tür, die Zusammenarbeit mit der heimischen Grundschule wurde intensiviert.

So gibt es inzwischen einen gemeinsamen Sporttag, einen Wissenschaftstag und einen Englisch-Tag. Transparenz ist zudem ein Aspekt, auf den Schulleiterin Päckert gesteigerten Wert legt. Dass es funktioniert, habe sie bei den Elterngesprächen im Rahmen der Anmeldungen erfahren. Hier habe sie ausschließlich positives Feedback bekommen. Mehr als zufrieden seien dabei auch die Eltern, welche schon Geschwisterkinder an der Schule hätten.

Nicht angekommen sei bei ihr Kritik. Für Schulleiterin Päckert bedeutet das vor allem in einer Hinsicht gute Nachrichten: „Wir haben den Eindruck, die HQS hat sich hier in der Stadt endgültig etabliert. Der positive Ruf hat sich stabilisiert.“ Päckert betonte, dass die Schule in der Vergangenheit auch sehr an ihrem Profil gearbeitet habe.

Insgesamt sei man präsenter in der Öffentlichkeit, man habe die Netzwerke verstärkt. Gut liefen zum Beispiel die Elternstammtische, die von der Elternvertretung (Sabine Klippert und Alexandra Hildebrand) organisiert werden. Bei den Elternstammtisch-Treffen, an denen auch Eltern von Grundschülern schon teilnehmen können, werde nicht nur die Geselligkeit gepflegt, sondern eben auch hilfreiche Inhalte vermittelt.

So werde thematisiert, wie Eltern ihre Kinder bei Hausaufgaben unterstützen, oder ihr Kind insgesamt fördern können. Auch Sozialarbeiter Thorben Schürmann werde unterstützend tätig. Externer Sachverstand werde genutzt. Zu verschiedenen Themen werde eine Experte eingeladen, der referiere.

Das komme gut an. Die neuen Fünftklässler werden schon vor den Sommerferien auf ihre künftige Schule eingestimmt. Am 22. Juni ist ab 14 Uhr die Begrüßung in der Aula. Kinder und Eltern können sich dann gegenseitig kennenlernen.

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