Anmeldungen Hönnequellschule: Es läuft ganz gut

+
An der Hönnequell-Schulle werden derzeit die neuen Fünftklässler angemeldet

Neuenrade - Immerhin 51 Anmeldungen bis Dienstagmittag. Damit hat man bei der Gemeinschaftsschule schon den größten Anteil der erforderlichen Anmeldungen sicher.

Mehr als 75 Kinder dürfen es aber auch nicht sein, das liegt an der Begrenzung auf drei Klassen mit je maximal 25 Kindern. Noch heute Vormittag können Eltern Kinder anmelden. Recht zufrieden und optimistisch zeigten sich daher der Stellvertretende Leiter der Hönnequell-Schule, Holger Bieda und der didaktische Leiter, Jörg Leiß.

Die Eltern seien bei der Anmeldung meist bestens informiert gewesen, hätten zum Teil noch einmal auf den hilfreichen Info-Tag der Schule verwiesen. Es habe da viel Lob gegeben. Verwundert zeigten sich Leiß und Bieda gestern aber, dass kaum Auswärtige bislang Kinder angemeldet hätten, zumal sich doch beim Info-Tag der Schule etliche Balver und Werdohler die Hönnequell-Schule angeschaut hätten.

Vermutlich läge das daran, dass Kinder aus Neuenrade bei der Platzvergabe Priorität haben müssten. Möglicherweise gebe es dann eine gewisse Angst der Eltern abgewiesen zu werden. Gleichwohl handele es sich bei dem Anmeldeverfahren der Hönnequell-Schule um ein vorgezogenes Verfahren. An anderen Schulen beginne das Anmeldeverfahren viel später. So sei gewährleistet, dass Kinder und Eltern immer noch die Option hätten – falls es an der Hönnequell-Schule nicht klappt – ihr Kind dann noch an einer anderen Schule anzumelden.

Eine erste Wasserstandsmeldung zur Zusammensetzung der Schülerschaft gibt es schon. Ein gutes Drittel ist dem gymnasialen Zweig, die große Mehrheit der angemeldeten Schüler ist dem mittleren Notenbereich zuzurechnen, ein kleiner Bereich hat einen niedrigeren Notenschnitt. Bei der späteren Zusammensetzung der Klassen wird auf einen ausgewogenen Mix geachtet – auch was die Verteilung von Jungen und Mädchen anbelangt.

Wie dem auch sei: Die Neuenrader Gemeinschaftsschule ist modern ausgestattet. Der wissenschaftliche Trakt mit seinen nagelneuen naturwissenschaftlichen Räumen kann sich sehen lassen. Es gibt etliche Klassensätze Laptops, Whiteboards, eine ziemlich junge Lehrerschaft. Es gibt einen agilen Förderverein, der sich beispielsweise um die Schulhofgestaltung kümmert. So entsteht demnächst ein grünes Klassenzimmer auf dem Schulhof. Die Mensa im Nachbargebäude wird liebevoll geführt, es gibt sogar Tischdeko.

 Der Lehrerschlüssel ist gegenüber vergleichbaren Schulen leicht erhöht. Zudem arbeitet die HQS eng mit anderen weiterführenden Schulen zusammen: Es gibt eine enge Kooperation mit dem Burggymnasium Altena, mit dem Berufskolleg für Technik und mit dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid, es gibt zudem eine Kooperation mit der Kinderkunstwerkstatt und mit der Tennisabteilung des Tus.

Peter von der Beck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare