Schmerzensgeld nach Mülltonnenwurf

NEUENRADE ▪ Ein ganzes Rudel von Zeugen erschien am Dienstag im Amtsgericht Altena, um in der Sache gegen einen 26-jährigen Neuenrader auszusagen.

In den frühen Morgenstunden des 18. Februar 2012 hatte es an der Dahler Straße offenbar eine größere Keilerei gegeben, in deren Verlauf scheinbar recht leidenschaftlich gekämpft worden war. Während der Auseinandersetzung hatte der Angeklagte eine Mülltonne auf den bereits am Boden liegenden Geschädigten geworfen und diesem dadurch eine „Vorfußdistorsion“ zugefügt. Das ist eine schmerzhafte Prellung – möglicherweise ergänzt durch eine Verdrehung (Distorsion) des Fußes.

Richter Dirk Reckschmidt stellte die Schadenswiedergutmachung in den Mittelpunkt seiner gerichtlichen Entscheidung. Und nach Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 250 Euro an den Geschädigten wird das vorläufig eingestellte Verfahren zu den Akten gelegt. ▪ Thomas Krumm

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