Verkehr und Parkprobleme

Altstadt: Neuer Quartiermanager soll es richten

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Die Parkplatzprobleme möchte die Altstadtgemeinschaft mit einem neuen Verkehrs- und Parkraumkonzept lindern.

Neuenrade – Heidi Neumann bleibt 2. Vorsitzende der Neuenrader Altstadtgemeinschaft. Sie wurde am Dienstagabend von den anwesenden Mitgliedern in der Vereinsgaststätte Zur Linde einstimmig im Amt bestätigt.

Ohne Gegenstimmen wurden auch die stellvertretende Kassiererin Tanja Müller sowie – in krankheitsbedingter Abwesenheit – die Schriftführerin Katharina Hentschel erneut in ihre Funktionen berufen. 

Zu Beginn blickte die Vorsitzende Monika Hentschel auf ein bewegtes Jahr für die Altstadtgemeinschaft zurück. So hatte der Nachbarschafts-Zusammenschluss für Oktober eine Begehung der Altstadt, in dessen Folge ein Konzept zur Parkraumbewirtschaftung und Verkehrsregelung für den Altstadtbereich erarbeitet wurde. Dieses präsentierten sie im November den Nachbarn, um es schließlich bei der Stadtverwaltung einzureichen. 

Nachbarschaft wartet zunächst ab

Diskutiert und viel gelobt von der Lokalpolitik wurde das Konzept im Januar bei der Sitzung des städtischen Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses. Der Märkische Kreis als zuständige Behörde sah einige der Vorschläge jedoch kritisch, weshalb ein gemeinsamer Ortstermin angeregt wurde. „Wir warten jetzt zunächst auf die Ernennung eines Quartiermanagers, mit welchem die Umsetzung des Konzeptes dann angegangen werden könnte“, sagte Hentschel am Dienstag. 

Ansonsten half die Altstadtgemeinschaft 2019 im Juni beim Patronatsfest der katholischen Gemeinde St. Mariä und beteiligte sich im September mit einem Stand an der Heimatshoppen-Aktion des Stadtmarketings. Im Oktober trafen sich die Altstädter mit Hamit Yilmaz, Vorstandsmitglied des Türkisch-islamischen Kulturvereins Neuenrade und Umgebung, der die Pläne für den Moschee-Neubau am Schöntaler Weg vorstellte. Am 1. Advent stellten die Altstädter wieder den Weihnachtsbaum am Brunnenplatz auf und feierten dort im Dezember auch die Traditionsveranstaltung „Weihnachten am Brunnen“. 

Andrang kaum noch zu bewältigen

Die Vorsitzende betonte allerdings, dass die Altstadtgemeinschaft bei dieser Veranstaltung an ihre Grenzen stoße. „Der Besucherandrang isti mittlerweile so groß, dass er bald nicht mehr zu bewältigen sein wird“, sagte Hentschel. Josef Brockhagen, der als Vertreter der befreundeten katholischen Gemeinde an der Sitzung teilnahm, sicherte eine unkomplizierte Lösung des Problems zu: „Wir werden in diesem Jahr zu ,Weihnachten am Brunnen’ in verdoppelter Personalstärke antreten.“ 

Die Vereinsvorsitzende blickte auch auf 2020. Im März wird der Vorstand über die Anschaffung von neuem Weihnachtsbaumschmuck beraten. Am 4. und 5. Juli folge wieder das Patronatsfest am Neri-Haus – dieses Mal anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Kirche St. Mariä Heimsuchung“ über zwei Tage. Im Dezember soll dann erneut „Weihnachten am Brunnen“ über die Bühne gehen. 

Appell: Mehr Sauberkeit

Kassiererin Elke Dickehage-Wette berichtete von den Anschaffungen in 2019: ein Gasgrill, zwei Pavillons und zwei Bierzelt-Garnituren. Gleichwohl sei es der Altstadtgemeinschaft gelungen, das vorige Jahr mit einem Finanzplus abzuschließen. Abschließend erging noch ein Appell an die Nachbarschaft, mehr auf die Sauberkeit im Viertel Acht zu geben. Zudem sei es „ein Unding, dass die Eisdiele vor ihrem Ladenlokal keinen Mülleimer aufstellt“, erklärte ein Teilnehmer der Versammlung.

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