Behutsames Arbeiten

Kriegerdenkmal in Neuenrade wird saniert

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Die Sanierungsmannschaft der Firma D. Fischer, Dr. Rolf Dieter Kohl und Richard Schwartpaul.

Neuenrade - Experten haben damit begonnen, das alte Kriegerdenkmal in Neuenrade zu sanieren. Dabei müssen sie behutsam vorgehen.

Schön mit Seifenlauge einseifen, einweichen und mit Folie einpacken, dann mit dem Spachtel abkratzen und dann noch vorsichtig abkärchern, um die alte Farbe aus den Poren zu spülen.

So gingen Josef Fischer, Horst Kretz und Jenifer Schärfer vom Raumausstatter D. Fischer, Holz- und Balkenschutz an die Arbeit, um das alte Kriegerdenkmal aus den Zeiten des Preußisch-Französischen Krieges und des Deutschen Krieges von Schmutz, Algen und Farbe zu befreien.

Der Schmodder muss ab.

Fischer kommt aus Koblenz und hat etliche historische Bauten restauriert und dabei viel von seinem alten Lehrmeister gelernt. Stadtarchivar und Heimatvereins-Vorsitzender Dr. Rolf Dieter Kohl kam in Begleitung von Richard Schwartpaul, untere Denkmalbehörde.

Beide freuten sich natürlich über die fachgerechte Restaurierung des Denkmals aus wilhelminischer Zeit, für das der Kölner Dombildhauer Fuchs 285 Goldmark bekommen hatte.

Die Herstellungskosten betrugen rund 250 Goldmark, die Bevölkerung spendierte 334 Goldmark – die Differenz finanzierte damals die Stadt Neuenrade. Sechs junge Menschen aus Neuenrade wurden geehrt, die damals ihr Leben lassen mussten.

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