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Alternativfläche für Solarpark fehlt die Netzanbindung

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Von: Peter von der Beck

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Auf dieser Fläche im Bereich Affelner Mühle/Zur Kracht möchten CDU und Grüne Photovoltaik realisieren.
Auf dieser Fläche im Bereich Affelner Mühle/Zur Kracht möchten CDU und Grüne Photovoltaik realisieren. © von der Beck, Peter

Energieerzeugung mit Hilfe von Licht – Photovoltaik – ist nicht nur wegen der überplanten großen Fläche in Küntrop ein Thema in Neuenrade.

Für städtische Gebäude kommt das auch in Frage. 160 00 Euro sind im städtischen Haushalt für Photovoltaik auf dem Rathausdach eingeplant.

Thematisiert wurde Photovoltaik in der jüngsten Ratssitzung dann noch von der SPD. Co-Fraktionschefin Ulrike Wolfinger hakte wegen der alternativen Photovoltaikfläche im Bereich Affelner Mühle/Zur Kracht nach und wollte wissen, ob es da ein endgültiges Ergebnis gäbe. Bauamtsleiter Marcus Henninger konnte die SPD soweit informieren, dass es noch kein endgültiges Ergebnis gebe. Die Netzanbindung dort sei nicht existent und es wäre ein hoher sechsstelliger Betrag vonnöten, um dort einen Anschluss zu generieren. Henninger informierte zudem die Runde, dass es jetzt angeblich noch Interessenten an dieser Fläche gebe, zudem warte man auf eine technische Stellungnahme des Betreibers der Küntroper Fläche dazu.

Zehn-Hektar-Solarpark soll in Küntrop entstehen

Bekanntlich wollen der Hagener Energiekonzert Mark-E und die Fröndenberger Firma Entegro Photovoltaik-Systeme GmbH einen etwa zehn Hektar große Solarpark auf einer Fläche etwa ab dem Küntroper Bahnhof hönneabwärts bis zum Flugplatz realisieren. Die CDU hatte sich jedoch mit dem Standort nicht anfreunden können und erklärt, es handele sich um eine „landwirtschaftlich genutzte, wertvolle Fläche“. Ende September hatten die Christdemokraten deshalb gemeinsam mit den Grünen die alternative Fläche ins Spiel gebracht.

Man müsse sich eben die Frage stellen, so Henninger in der Sitzung am Mittwoch, ob all diese Informationen reichen zur Beurteilung der Alternativfläche, oder ob man noch Expertise dazu einkaufen müsse. Bauamtsleiter Henninger sagte: Jetzt befasse man sich zunächst planungsrechtlich mit der Küntroper Fläche. Knapp zehn Hektar Fläche sollen dort mit Photovoltaik-Modulen bedeckt werden. Entegro möchte dort investieren, Mark-E würde die Anlage betreiben. Die Grundstückseigentümer bekämen Pacht.

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