Altenaffeln stellt sich dem Wettbewerb

Unter anderem wird „Das Dorf in der Landwirtschaft“ bewertet. - Symbilbild

Altenaffeln - Es wird ein großes Unterfangen und Ortsvorsteher Andreas Wiesemann hat alle Hände voll zu tun, denn Altenaffeln ist im Wettbewerb. „Unser Dorf hat Zukunft“ heißt der Contest, dem man sich stellen wird.

Viel Zeit ist nicht mehr bis zum entscheidenen Datum am Donnerstag, 5. Juni. Dann nämlich werden die Teilnehmer der Bewertungkommission durch das Dorf flanieren und sich ein Urteil bilden. Treffen ist um 11.15 Uhr am Parkplatz des Busunternehmens Michels. Altenaffeln gehört dabei zu den letzten Dörfern dieser Runde, denn die Kommission wird bereits ab 3. Mai die Konkurrenzdörfer besichtigen.

An dem 5. Juni geht es eben in Altenaffeln um die Wurst. Eine Stunde haben die Dorfbewohner Zeit, die Zukunftsfähigkeit des Dorfes zu beweisen. Für Wiesemann ist dabei klar, dass man nur dann eine Chance hat, wenn man sich möglichst authentisch präsentiert und dabei nicht die Kriterien aus den Augen verliert. Wiesemann: Klar werde man alles ordentlich herrichten. „Doch es heißt ja nicht, Unser Dorf soll schöner werden, sondern Unser Dorf hat Zukunft.“

Dabei handelt es sich um einen Landeswettbewerb. Doch um auf Landesebene mitzumischen, muss man zunächst beim Kreiswettbewerb obsiegen. Es gibt da eine Reihe von Kriterien, nach denen die Kommission die Dörfer begutachtet: Die Wettbewerbsdörfer werden dabei in drei Kategorien, die sich nach der Einwohnerzahl bemessen, unterteilt. Zur Ermittlung des Kreissiegers werden die Ortsteile nach folgenden Kriterien bewertet: Konzeption und deren Umsetzung; Wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen; Soziales und kulturelles Leben; Baugestaltung und Entwicklung; Grüngestaltung und Dorf in der Landwirtschaft.

Auch für die Präsentation gibt es schon Punkte. Schon allein die Teilnahme am Wettbewerb bewirkt nach Meinung der Veranstalter etwas: Der Zusammenhalt werde gestärkt, Ideen würden umgesetzt, individuelle Lösungen würden vorangetrieben. Und am langen Ende werde Werbung für das Dorf gemacht und die Lebensqualität verbessere sich.

Wiesemann verweist auf Schwerpunkt-Themen, mit der die Kommission überzeugt werden soll. Da geht es um die Neugestaltung des Schulhofes, um ein Gutscheinsystem (eine Art Dorf-Währung mit der die dörfliche Infrastruktur unterstützt werden soll (wie der „Neuro“) und es gibt noch ein spezielles Projekt, das Wiesemann nur andeutet. dabei geht es um alt werden in Altenaffeln. - Von Peter von der Beck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare