Altenaffeln präsentiert sich für „Unser Dorf hat Zukunft“

Ganz Altenaffeln war auf den Beinen, um ihr Zuhause für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im besten Licht zu präsentieren. An jeder Ecke gab es etwas zu sehen. Mit dabei auch die Waschweiber, die die Gäste auf Plattdeutsch begrüßten. - Fotos: L. Weiland

Altenaffeln - Nahezu das ganze Dorf war auf den Beinen, als das 15-köpfige Komitee des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ am Donnerstag in Altenaffeln eintraf. Mit einem historischen Lkw ging es auf eine Rundfahrt entlang der wichtigsten und schönsten Punkte des Dorfes – an jeder Ecke wartete eine Überraschung.

Von Laila Weiland

Groß und Klein hatten sich auf dem Michels-Parkplatz versammelt und erwarteten aufgeregt die Komission aus dem gesamten Märkischen Kreis. Als die Gruppe mit etwas Verspätung ankam, konnte es gleich losgehen – immerhin galt es den Zeitplan von einer Stunde einzuhalten.

Auf der Ladefläche eines historischen Lkw durften die Gäste Platz nehmen, während Ortsvorsteher Andreas Wiesemann ihnen „sein“ Dorf vorstellte. Die erste Sehenswürdigkeit sorgte gleich für Schmunzeln: Der berühmte Kreisverkehr, den der Schalke-Fanclub gerade blau-weiß gestaltete. Weiter ging es vorbei am Stadttor, mit einem alten Auto als Blickfang. Wenige Meter weiter hatten die Oldtimer-Freunde Altenaffeln ihre schönsten Landmaschinen aufgestellt und auch die Feuerwehr präsentierte sich mit einem knallroten Bulli. Neuenrades Bauamtsleiter Marcus Henninger erklärte, dass in Altenaffeln der Ortskern klar abgegrenzt sei. Freie Fläche innerhalb der Ortsgrenzen würden für Neubauten genutzt, um die Landschaft drumherum für die Landwirtschaft freizuhalten.

Einen kleinen Abstecher machte die Gruppe, um von einem höher gelegenen Punkt auf das Dorf blicken zu können. Andreas Wiesemann erläuterte derweil in den vergangenen Jahren realisierte Projekte.

Besonders in den Vordergrund hob er das rege Vereinsleben in dem 518 Einwohner zählenden Altenaffeln. Auch mit den Nachbarorten Affeln und Blintrop werde gut zusammengearbeitet und sich ergänzt.

Nachdem auch dem Henblas ein Besuch abgestattet worden war, ging es zum Dorfgemeinschaftshaus. Entlang des Weges hatten sich die Dorfbewohner versammelt. Eine Gruppe Kinder stimmte „O-Tannenbaum“ an. Auf die fragenden Blicke der Mitfahrer erklärte Wiesemann, dass an dieser Stelle immer der Weihnachtsbaum aufgestellt und von den Schulkindern geschmückt werde. Auch die Waschweiber durften nicht fehlen. Sie grüßten das Gespann auf gepflegtem Plattdeutsch.

Dorfbegehung in Altenaffeln

Der Ortsvorsteher betonte, dass es ihm nicht darum ginge, Blümchen zu pflanzen und das Dorf schöner zu machen, sondern die Zukunft zu gestalten. Besonders stolz präsentierte er daher den Mittelpunkt Altenaffelns: In Eigeninitiative sind dort ein Soccerplatz und ein Kinderspielplatz entstanden. Nebenan die Kapelle, die Schule und das Dorfgemeinschaftshaus. Auch ein Dorfplatz soll hier noch entstehen.

Die kritischen Besucher hatten sich eifrig Notizen gemacht und fanden zum Ende der Tour Worte des Lobes. „Man hat mir gesagt, wir seien der beste Neustarter“, freute sich Andreas Wiesemann. „Das ist wirklich beeindruckend, was hier in Eigeninitiative entstanden ist“, sagte ein Kommissionsmitglied, „Und es war wirklich schön vorbereitet.“ Ob es für den Sieg gereicht hat, wird heute bekannt gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare