Altenaer setzt auf den Standort Neuenrade

NEUENRADE ▪ Die Verantwortlichen des Altenaer Unternehmens Ossenberg-Engels werden ihren Betrieb mittelfristig in das Industriegebiet Neuenrade verlagern - wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Ein Plan wird ausgearbeitet, so dass im Fall der Fälle auch kurzfristig reagiert werden kann. Das bestätigte Diplom Ingenieur Ralf Ossenberg Engels. An der Springer Straße im Altenaer Ortsteil Evingsen ist kein Platz mehr. Es sei zu eng, die räumlichen Möglichkeiten seien mehr als ausgereizt, sagte der Geschäftsführer, der die GmbH zusammen mit Vater Martin Ossenberg-Engels führt. „Wir haben keine Möglichkeit mehr zu erweitern“.

Ob die Verlagerung nun ganz oder teilweise erfolge, das stehe noch nicht fest und hänge auch mit einer möglichen Verwertung der vorhandenen Betriebsstätte zusammen. Ein Areal von 15000 Quadratmetern wurde bereits im vergangenen Jahr im Küntroper Industriegebiet erworben. Schon vor fünf Jahren haben die Altenaer Unternehmer schon einmal den Blick nach Neuenrade gerichtet, den Schritt dann ab er nicht vollzogen. Rosmart als Standort sei auch seitens der Mitarbeiter nie ein Thema gewesen.Die Ossenberg-Engels GmbH ist vielseitig aufgestellt, bedient verschiedenste Branchen. In Evingsen produziert man Biege-, Stanz- und Stauchteile aus Draht, Rohr oder Band, fabriziert Baugruppen, Gewindeteile und U-Bügel. Zu den Kunden gehören Firmen der Automotive-Industrie, der Elektro- oder auch der Bauindustrie. Das Unternehmen ist stetig und vorsichtig gewachsen. Peu á peu, wurde angebaut und erweitert. Offenbar ein gesundes Unternehmen, das auch dann reagieren konnte, wenn es nötig war. Derzeit beschäftigt die Ossenberg-Engels GmbH rund 30 Mitarbeiter. Dazu gibt es noch die Ossenberg-Engels OHG, welche auch das Grundstück erworben hat. Wieviel Geld investiert wird, wollte Ralf Ossenberg Engels nicht verraten.

Halle für Reitverein Altena

Übrigens: Auf einer Teilfläche des Geländes in Küntrop wird bereits gebaut. Hier lässt die OHG eine Industriehalle bauen, welche längerfristig dann vom Reitverein Altena gepachtet wird. Die Halle wird dann als ordentliche Basis für die Voltigierer des Vereins genutzt. Dann hat der Reitverein beste Möglichkeiten, um auch die ehrgeizigen sportlichen Ziele zu verwirklichen, erläuterte Ralf Ossenberg-Engels, der 1. Vorsitzender des Reitvereins ist. „Wir haben sehr talentierte Voltigierer. Bis zu den westfälischen, deutschen Meisterschaften wollen wir, darauf arbeiten wir hin.“Die Halle hat ein Maß von 23 mal 40 Meter, dazu kommen die Boxen für die Pferde und ein Außenplatz von 20 mal 60 Metern mit Brunnen. Bereits im August kann die Halle dann - wenn denn alles glatt geht - in Betrieb gehen.

Peter von der Beck

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