Altarmusik mit Ausnahmekünstlern

Viele Neuenrader haben NatáLia Balint bereits in der Villa am Wall gehört.

AFFELN ▪ Die ungarische Sopranistin NatáLia Balint sang sich 2009 in der Villa am Wall im Rahmen der Opern - und Operettengala „Tausend kleine Engel singen: habt Euch lieb ...“ in die Herzen ihrer Zuhörer. Jetzt ist es den Verantwortlichen der Stadt Neuenrade gelungen, die Sopranistin erneut zu verpflichten.

Am Sonntag wird NatáLia Balint ab 17 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Affelner Altarmusik“ in der St. Lambertus-Kirche zu hören sein. Zu diesem Konzert bringt sie einen Landsmann mit in die Pfarrkirche: den international bekannten Organisten Balázs Szabó.

Szabó, geboren 1985 in Miskolc (Ungarn), begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 15 Jahren in seiner Heimatstadt. Ab 2003 studierte er Orgel an der Musikuniversität in Budapest, dann in Würzburg, Trossingen und Rom. Während seiner Studienzeit erhielt er die entscheidenden künstlerischen Impulse von Prof. Dr. h. c. Christoph Bossert, bei dem er 2010 die Meisterklasse für Orgel abgeschlossen hat.

Parallel dazu absolvierte er den unter der Schirmherrschaft des Vatikans stehenden internationalen Masterstudiengang „OrganExpert“. Als Orgelsachverständiger liegt sein Schwerpunkt in der Restaurierung und Rekonstruktion der Orgeln des XIX. und frühes XX. Jahrhunderts. Er tritt europaweit als Harmonist auf und präsentiert die von ihm restaurierten Instrumente. Balázs Szabó gewann viele Preise bei internationalen Orgelwettbewerben.

NatáLia Bálint ist in Keszthely (Ungarn) geboren. Neben ihrer musikalischen Ausbildung studierte sie an der König Sigismund Hochschule und an der Corvinus Universität in Budapest und erhielt 2007 ihr Diplom als Ökonomin (BSc), und 2010 als „Meister der Internationalen Beziehungen“ (MSc) auf dem Fachgebiet Kulturdiplomatie. Sie studiert zurzeit Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, in der Klasse von Professor Dunja Vejzovic.

Regelmässig gastiert sie als Solistin in Oratorien und Messen. Sie spielte die Hauptrolle des Operettenfilmes „Schön war die Zeit“, insziniert von György Sebok. Ihr Repertoire ist sehr breit, sie singt sowohl dramatische Opernrollen und Lieder von Strauss, Wagner, Bartók, Liszt und Goldmark, Verdi und Puccini, als auch geläufige, lustige Operettenarien und Lieder von Offenbach, Kalman, Lehár und Strauss.

Für das Jahr 2012 erhielt sie ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes für die Bayreuther Festspiele.

Eintrittskarten für dieses Konzert am Sonntag mit den beiden Ausnahmekünstlern sind im Vorverkauf zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 7 Euro) an der Bürgerrezeption des Neuenrader Rathauses erhältlich.

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