Affelner Schützen wählen Vorstand

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Genau 123 Schützenbrüder waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt – ein Rekord.

Affeln - „Dieses Jahr brechen wir Rekorde mit 123 Mitgliedern der Schützenbruderschaft, die sich heute hier versammelt haben“, stellte Stefan Kemper, der erste Vorsitzende der Schützenbruderschaft Affeln erfreut fest, als er die Jahreshauptversammlung am Samstagabend in der Gaststätte Willeke-Wortmann eröffnete. Einige Schützen mussten die Versammlung im Stehen verfolgen.

Die Berichte, die folgten, machten deutlich, wie engagiert die Schützenbruderschaft sich einbringt. Fünf Schützenfeste, zwei Jubelschützenfeste im vergangenen Jahr sowie Besuche von Kindergarten und Grundschule sind nur ein paar von den vielen Terminen, die jährlich wahrgenommen werden.

Der Kassenbericht, den Schatzmeister Ulrich Schulte verlas, war zufriedenstellend. Trotz einiger kostenintensiver Investitionen wie die Gestaltung des Vorplatzes an der Schützenhalle und der Anschaffung von Broschen für alle bisherigen Königinnen wies der Kassenstand ein passables Ergebnis auf. Nach 13 Jahren konnte ein Darlehen komplett getilgt werden, sodass der Verein seine Schulden beinahe ausgeglichen hat.

Die anstehenden Wahlen gestalteten sich anfangs problemlos. So wurden die Beisitzer Horst Mühlner, Reimund Klöwer und Meinolf Linnemann einstimmig wiedergewählt. Stefan Nitsch-mann, der 15 Jahre das Amt des Hauptmanns bekleidet hatte, trat zurück – Detlef Schulte konnte für diesen Posten gewonnen werden. Als neuer Königsoffizier wurde Thomas Wortmann gewählt, dessen altes Amt des Fahnenoffiziers neu besetzt werden musste. Dafür einen Nachfolger zu finden, nahm etwas mehr Zeit in Anspruch; letztlich konnte Jan Nattermüller für diesen Posten gewonnen werden. Für Sebastian Wortmann übernimmt fortan Jan-Felix Staffel diese Postition.

Da im Juli einige Spiele der Fussball-WM auf das Schützenfest fallen, betonte der Vorstand, dass das Spiel um Platz drei und das Endspiel auf einer Leinwand übertragen würden – doch in welchem Rahmen, das hinge davon ab, welche Mannschaften sich qualifizieren.

Die Versammlung beschloss an diesem Abend außerdem, dass künftig Mitglieder ab dem 65. Lebensjahr entscheiden können, ob sie weiterhin Beitragszahler bleiben oder sich freistellen lassen möchten. Des Weiteren wurde bekannt, dass die Bierpreisanpassung nun nicht mehr umgangen werden kann, da die Preise in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind.

Abschließend bat der Vorstand um Vorschläge für zukünftige Investitionen rund um die Schützenhalle. Angesprochen wurde dabei die Sanierung des Hallendachs, die Möglichkeit, eine Seite der Schützenhalle im Bedarfsfall abzutrennen, der Bau eines Raucherbereichs außerhalb der Halle und die Platzgestaltung neben dem Schützenheim.  

Von Andrea Michels

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