Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus

Affelner rechnen Fest ab: Guter Zuspruch, Plus in der Kasse

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Vor dem offiziellen Teil und in den Pausen der Versammlung mit der Festabrechnung und weiteren Tagesordnungspunkten gab es auch etwas Musik vom Musikzug der Schützen. 

Affeln - Zur 2. ordentlichen Generalversammlung, der „Abrechnung“, begrüßte Detlef Schulte als Vorsitzender der Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus Affeln am Samstagabend knapp 90 Mitglieder im Saal des Gasthofes Willeke-Wortmann. Zuvor hatte Pastor Dietmar Schulte die Schützenmesse gefeiert.

Später ehrte der Vorsitzende Udo Kunze, Ralf Lipps, Guido und Simon Peters, Peter Petzold, Mario Rapp und Jan Wiebjes für 25-jährige Mitgliedschaft. 

Kassierer Ulrich Schulte präsentierte die Bilanz des Schützenfestes 2018. Zuvor hatte Detlef Schulte bereits verraten, dass das Kuchenbüfett „grandios gelaufen“ sei. Im Gegensatz dazu konnten die Schützen beim Garderobendienst – aufgrund des „Bombenwetters“ – keine Gewinnsteigerung verbuchen. 

Bierumsatz bleibt konstant 

Die hochsommerlichen Temperaturen führten auch dazu, dass sich der Absatz von nicht-alkoholischen Getränken gegenüber 2017 um 0,7 auf jetzt 14,9 Hektoliter erhöhte. Was den Absatz von Fass- und Flaschenbier angeht, gab es nahezu keine Veränderung zu vermelden. Sowohl in diesem, als auch im vergangenen Jahr, sind 84 Hektoliter Gerstensaft gezapft worden.

Schützenfest 2018 der Bruderschaft St. Petrus und Paulus Affeln

Allerdings betonte Kassierer Schulte, dass der Flaschenabsatz kontinuierlich fallend sei. Der Blick in die Archive habe ergeben, dass dieser vor Jahren noch bei mehr als 20 Hektolitern gelegen habe. Aktuell konnten sich die Schützen 13,3 Hektoliter in ihre Bilanz schreiben. 

Rückläufig war auch die Anzahl der zerbrochenen Gläser (778 gegenüber 888). „Unter dem Strich können wir mit dem Schützenfest sehr zufrieden sein“, unterstrich Vorsitzender Dietmar Schulte. 

Fällt 2018 die 800er-Marke?

Das gilt auch für die Mitgliederentwicklung. Von den 28 Neu-Mitgliedern des laufenden Jahres hätten 22 am Schützenfest Anfang Juli teilgenommen. Insgesamt zählt die Schützenbruderschaft 787 Mitglieder. „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr die 800er-Marke knacken“, sagte Ulrich Schulte. 

Im Rahmen der Versammlung wurden einige langjährige Mitglieder geehrt.

Obwohl nach dem Fest ein Plus von mehr als 8000 Euro in den Büchern steht, betonte der Vorsitzende, dass nicht die Summe entscheidend sei, sondern dass „Ihr zu einem harmonisch verlaufenden Fest beigetragen habt und die Halle immer voll war“. Dies sei nicht selbstverständlich. 

An einigen Stellschrauben wird gedreht

Trotz der positiven Rückschau soll für das Schützenfest 2019 an einigen Stellschrauben gedreht werden. Hier wurde der Bustransfer genannt, der „immer noch nicht ganz rund gelaufen“ sei. Auch beim Küchenbetrieb sahen die Schützen Optimierungsbedarf. So wurde vereinbart, dass feste Öffnungszeiten für die „warme Küche“ eingerichtet werden. Zudem wurde angeregt, Speisekarten auszulegen und die Werbemaßnahmen für die Gastronomie zu intensivieren. Auch der Königstisch wird im nächsten Jahr einen anderen Platz im Zelt bekommen. Genauere Pläne werden die Schützen im Januar bekannt geben. 

Modernisierung macht Probleme 

Die Modernisierung des Schützenplatzes stand ebenfalls auf der Tagesordnung. „Am Geld liegt es nicht, dass sich bislang noch nichts getan hat“, sagte Detlef Schulte. Wenn allerdings bis Ende des Jahres kein Fortschritt zu erkennen sei, werde sich der Vorstand um eine Alternative bemühen. 

Aus der Versammlung wurde angeregt, das Königsschießen 2019 möglichst zu moderieren, um es für die Zuschauer interessanter zu machen. Zudem müsse der Ort des Königsschießens wieder mehr in Richtung Schützenhalle ausgerichtet sein. Da die Abnahme der Vogelstange ohnehin anstehe, könne hierüber mit der Genehmigungsbehörde geredet werden, um eine attraktivere Lösung zu finden.

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