Affelner präsentieren Krippen mit Geschichten

Hundert Jahre alt ist die Krippe von Antonius König. - Foto: akm

Affeln - Krippen spielen in Affeln während der Advents- und Weihnachtszeit ein große Rolle. Viel haben eine Zuhause, etliche werden allerdings auch öffentlich präsentiert. Und einige haben eine Geschichte.

Von Andrea Kellermann-Michels

Hundert Jahre alt ist die Krippe von Antonius König. Sie steht auf dem Benkamp und wird zu Weihnachten immer wieder aufgebaut und ist einfach schön anzusehen. Die Figuren seien gekauft, aber der Rest ist mit liebevoller Handarbeit kreiert worden. Schön dekoriert wirkt sie sehr eindrucksvoll.

Kindergarten Krippe: Stolz präsentieren Norwin, Bente und Pauline die Krippe, die im Eingangsbereich des Kindergartens in Affeln steht. Vor zehn Jahren haben Kinder die alte Baumwurzel im Wald ausgegraben und seitdem wird sie zur Weihnachtszeit als Krippe genutzt. „Wir legen viel Wert auf natürliche Materialien“, so die Erzieherinnen der Einrichtung. Gemeinsam mit den Kindern wurde so die Krippe aus Holzhäusern und Figuren, Steinen, Moos und dem großen Holzstern dekoriert.

Mit viel Liebe dekorieren Michael Hiekel (12) und seine Mutter regelmäßig den Vorgarten des Hauses und zur Weihnachtszeit darf eine Krippe natürlich nicht fehlen. Mit Tannenzweigen verziert stehen die selbstgebastelten Krippenfiguren aus Sauerteig in ihrem Stall. Doch im Dunkeln kommen diese gar nicht zur Geltung, daher werden sie selbstverständlich auch beleuchtet. Man kann sie gar nicht übersehen und jeder der vorbei geht wirft bestimmt einen kurzen Blick darauf.

Der fünfjährige Luis Kinkel ist ganz stolz auf die Figuren, die er zusammen mit seinem Bruder Leon und mit Hilfe seiner Mutter selbst gebastelt hat. „Wir haben einen Gipskopf gebastelt und den auf einen Holzscheit gesteckt“, erklärt er seine Methode. Bei dem Regenwetter könne die Krippe leider nicht nach draußen gestellt werden, obwohl sie eigentlich für die Einfahrt gedacht war. Doch Heiligabend wird das Jesuskind mit Maria und Josef vor die Tür gebracht, damit jeder sehen kann, was Luis für eine tolle Krippe gebastelt hat.

Mit viel Liebe zum Detail baut Josef Hochstein jährlich seine Krippen im Haus auf. Drei Stück hat der Hobbysammler mittlerweile und jede für sich ist einzigartig. Sein Lieblingsstück ist mit vielen kleinen Details ausgestattet: Ein rauchender Topf über dem lodernden Feuer, die vielen verschiedenen Tiere am und um den Stall herum. Da steht ein Kamel, Hasen sitzen im oder vor dem Stall, der Hirtenjunge hat seine Schuhe ausgezogen und spielt auf seiner Flöte und die Mäuse knabbern an ihrem Käse. Alles Details die sich über die Jahre hinweg angesammelt haben: „Und jedes Jahr kommt immer ein weiteres Detail hinzu für eine Krippe. So baue ich mir meine Krippen ganz individuell zusammen.“ Es bleibt noch zu erwähnen, dass es sich um echte Holzfiguren handelt.

Klare Sache, dass auch die kfd ihre Krippe hat. So wurde beim Kaffeetrinken der kfd-Frauen zur Dekoration eine riesige Krippe aufgebaut. Dekoriert wurde sie mit Weihnachtskugeln, die als Lichtelemente dienten und somit wie Sterne wirkten. Und Tannenbäumen aus Pappe hatten Verena Liebig und Monika Bott geschnitten und dazu beigetragen eine schöne weihnachtliche Atmosphäre zu zaubern. Maria und Josef, sowie auch das Jesuskind und die Engel waren aus Holz selbst gebastelt worden. Mehrere kleinere Krippen aus Holz waren in der großen Krippe eingebaut worden. So wurden viele kleine Element zu einem großen zusammengefügt.

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