Affelner Musiker begrüßen den Frühling

Grüße an den Frühling: Die Musiker des Affelner Musikvereins stimmten ihr Publikum mit abwechslungsreichen Klängen auf die wärmeren Monate ein – und ernteten reichlich Applaus.

AFFELN ▪ Einen musikalischen Hörgenuss und Frühlingsgrüße präsentierte der Musikverein Affeln mit seinem traditionellen Frühlingskonzert am Sonntag in der Mehrzweckhalle. Zahlreich waren die Zuhörer aller Altersklassen erschienen. Seit mehr als 30 Jahren stellen die Musiker und Musikerinnen ihr Können so vor Publikum unter Beweis, was ihnen am Sonntag wiederum gelungen ist. Verschiedene Instrumente wie das Saxophon, Klarinetten, Trompeten, Hörner und Querflöten kamen zum Einsatz.

Unter der Leitung von Dirigent Hans-Jürgen Wirth machte das Jugendorchester des Musikvereins den Anfang: Mit dem Stück „Irish Dream“ von Kurt Gäble startete das Konzert mit sanfter und verträumter Musik aus Irland. Bei „Indian River“ von Kees Vlak ging es eher um melancholische Stimmung mit romantischen Fragmenten. Bei den schnelleren Passagen des Musikstückes kamen auch die Füße des Publikums in Takt. Den Auftakt des anschließenden zweistündigen Programms des Hauptorchesters machte der „Marsch Herzog von Braunschweig“, ein deutscher Traditionsmarsch. Klassische und populäre Elemente beinhaltete das „Hornfestival“ von Kurt Gäble. Dieses Stück spielten Dieter Schmidt, Mike Weber und Mark Weber. Sie bekamen für ihre Darbietung einen extra Applaus vom Publikum.

Ein ewiges hin und her zwischen Blech- und Hölzbläsern herrschte bei dem Stück „Reana“, einem italienischen Konzertmarsch. Etwas Besonderes ließ sich der Musikverein bei der Ouvertüre „Ross Roy“ von Jacob de Haan einfallen, denn die handelte von monumentalen Villen aus dem 19. Jahrhundert, wo das St. Peters Lutheran College gegründet wurde. Diese Villa ist immer das Symbol für diese Schule geblieben. Und Schule war auch das Thema der zu diesem Stück an die Wand projizierten Bilder von Schulen und Schülern aus Affeln und Umgebung seit 1980. Der ein oder andere Anwesende aus dem Publikum erkannte sich sicher auf den Bildern wieder, die dem Musikstück eine ganz besondere Note verliehen. „Abschied der Gladiatoren“, ein Concertino für Tuba und Blasorchester, „Böhmisches Gold“, „The Olympics“ und „Anker gelichtet“ komplettierten das Konzert.

Im Anschluss an die Pause standen auch Ehrungen für langjährige Mitglieder auf dem Programm. In Würdigung für 25 Jahre aktive Sängertätigkeit im Volksmusikerbund wurden Thomas Ernst, Johannes Wegener und Meinolf Schwartpaul von den Vorsitzenden des Märkischen Kreismusikerverbandes Paul Schulte und Eduard Runte mit silbernen Ehrennadeln ausgezeichnet. Eine besondere Auszeichnung erhielt Franz-Josef Fuderholz für 50 Jahre Mitgliedschaft. ▪ salü

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