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Affelner Baugebiet nun fast fertig gestellt

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Von: Peter von der Beck

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Das Affelner Baugebiet ist nun fast fertig gestellt.
Das Affelner Baugebiet ist nun fast fertig gestellt. © Peter von der Beck

Das Affelner Neubaugebiet ist fast fertig - und fügt sich nahtlos in die vorhandene Bebauung ein. Doch bis zu diesem Punkt musste so manche Hürde übersprungen werden.

Neuenrade - Nicht ohne Stolz zeigt Bauunternehmer Dietmar Brinkmann diese Südansicht von Affeln. Das neue Baugebiet ist fast vollständig bebaut und fügt sich nahtlos in die vorhandene Bebauung ein. Bevor es soweit war, musste der Bauunternehmer so manche Hürde überspringen. Unter anderem hatte ein Landwirt gegen das Vorhaben geklagt, weil er befürchtete, dass er in seinen Möglichkeiten beschränkt wird, weil er Klagen wegen Geruchsbelästigungen von den künftigen Anwohnern fürchtete – sollte er einen Schweinestall bauen.

Auch Anlieger waren gegen die Realisierung des neuen Baugebietes. Sie befürchten einen nicht ausreichenden Umweltschutz, die Gefährdung einzelner Tierarten oder waren mit der baulichen Ausgestaltung nicht einverstanden. Am Ende wurde der gerichtliche Streit nicht weiterverfolgt, das Gericht hatte zuvor auch einen Eilantrag zurückgewiesen. Brinkmann konnte ab 2020 die Häuser bauen, viele Bauwillige waren da schon in den Startlöchern.

Drei Viertel der insgesamt 18 Grundstücke waren dabei an Affelner verkauft worden. Bauunternehmer Brinkmann ist davon überzeugt, dass so dafür gesorgt wurde, Bewohner am Ort zu halten. Das Baugebiet habe dazu beigetragen, die dörflichen Strukturen weiter zu erhalten. Wenn die Siedlung komplett fertiggestellt sei, habe er in Affeln in all den Jahren unterm Strich rund 60 Häuser gebaut. Brinkmann hält es daher auch für wichtig, dass sich noch handwerker-ähnliches Gewerbe in Affeln ansiedeln sollte.

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