Das war beim Affelner Bauernmarkt besonders gefragt

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Der Bauernmarkt war für viele Besucher die Gelegenheit, alte Landmaschinen in Aktion zu sehen, die Vorgehensweise bei der Maisernte zu beobachten oder sich mit frisch geernteten Produkten wie zum Beispiel Kartoffeln einzudecken.

Affeln - Der 26. Affelner Bauernmarkt ist den Erwartungen am Sonntag gerecht geworden. Auch die von kleineren Regenschauern durchzogene Witterung konnte die Besucher aus nah und fern nicht davon abhalten, das bunte Angebot wahrzunehmen. Die Beliebtheit des Bauernmarktes ist aber auch darauf zurückzuführen, dass bei den Angeboten die Produkte hochwertig und vielfach aus der Region sind.

Die historischen Landmaschinen sind das Aushängeschild des Veranstalters. Der Verein zur Erhaltung historischer Landmaschinen setzt erfolgreich auf die bisherige Konzeption, der Anbau von Getreide und die Ernte standen im Mittelpunkt.

Diesmal ging es speziell um die Maisernte. Fast im Stundenrhythmus wurde dargestellt, wie dieses Getreide geerntet werden kann. Auch bei dieser Vorführung standen die kleinen Marktbesucher, die mit besonderem Interesse die Maisernte verfolgten, besonders im Blickpunkt.

Zu den traditionellen Angeboten gehört der Treckertreff. Die Maschine ist vorrangig zum Ziehen bestimmt, er dient in der Landwirtschaft aber auch zum Antrieb Maschinen.

26. Affelner Bauernmarkt

Was den Großen der Trecker, ist den Kindern die Trampeltrecker-Börse. Die große Auswahl erreichte ihre Zielgruppe ohne Probleme. Viele Kinder testeten die Fahrzeuge nicht nur, einige von ihnen können sich auch über einen neuen Trampeltrecker freuen. Ebenfalls zum Angebot für die Kleinen gehörten die Kartoffeln. Der Nachwuchs konnte sich beim „Stoppeln“ auf dem Feld vergnügen.

Reibeplätzchen von respektabler Größe

Für Leib und Seele war wieder bestens besorgt. Im Hinblick auf die Nahrungsangebote rückte mit zunehmender Zeit der Stand der Freiwilligen Feuerwehr Affeln ins Zentrum des Interesses. Reibeplätzchen in respektabler Größe hatte die Truppe parat und über mangelnde Arbeit konnte sich das Team nicht beklagen. Und die Brandbekämpfer konnten alle beruhigen, die befürchteten, kein Reibeplätzchen mehr ergattern zu können. „Wir haben genug Kartoffeln im Vorrat, das reicht dicke bis 17 Uhr“, hieß es.

Am Stand des Affelner Frauenchores gab es Erbsensuppe aus dem großen Pott.

Standesgemäße Verpflegung gab es auch am Stand des Affelner Frauenchores. „Erbsensuppe nach Hausmannsart“ wurde offeriert. Ein Angebot, dass mit seiner schmackhaften Deftigkeit regen Zuspruch fand: Der Absatz sorgte bei allen Beteiligten für zufriedene Gesichter. Der SV Affeln konnte am Grill mit Leckereien überzeugen.

Produkte aus der Region begehrt

Zufriedenheit bei Gästen und Anbietern war auch im Bauerncafé festzustellen. Federführend in der Verpflegung waren hier der SGV Allendorf und der Frauenchor Allendorf. Beide Vereine waren zum dritten Mal beim Bauernmarkt präsent und unisono wussten sie zu berichten, dass „unsere Torten der Renner sind.“

Zum Angebot auf den Bauernmarkt zählten natürlich vorrangig die Stände mit landwirtschaftlichen Produkten: Wurst, Fleisch, Käse und Brot fanden Abnehmer, die Frage nach Produkten aus der Region war immer wieder zu hören und vielfach entscheidend für die Kaufoption. Etliche Besucher des Bauernmarktes nutzten auch die Gunst der Stunde, um sich mit frisch geernteten Kartoffeln zu versorgen.

Die Erdäpfel standen auch in der Verarbeitung hoch im Kurs: Dafür gab es die Kartoffeldämpfmaschine, die den puren Kartoffelgenuss machbar machte.

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