Ärger um Toilettenanlagen

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Pascal Sorof, 2. Vorsitzender, Melanie Klüppel, Vorsitzende, Nicole Peterschulte, 1. Kassiererin, Jürgen Kellermann, Beisitzer.

Altenaffeln - Zur Hauptversammlung kamen die Mitglieder des Schulfördervereins der Grundschuldependance Altenaffeln zusammen. Und es gab nicht nur Angenehmes zu besprechen.

  So einen Förderverein ist eine wertvolle Unterstützung für den Schulbetrieb. Nicht von ungefähr bedankte sich dabei Schulleiter Awerd Riemenschneider im Rahmen der Jahreshauptversammlung bei den Mitgliedern des Fördervereins der Grundschule Altenaffeln: „Wir fühlen uns durch die jahrelange Unterstützung in unserer Arbeit bestärkt“, sprach er im Namen des Kollegiums seine Anerkennung aus.

Und auch in diesem Jahr werden die Grundschüler weiter gefördert: 300 Euro erhält jede Klasse, 1000 Euro die Bücherei und in den Lehrertopf fließen auch noch einmal 800 Euro. Neben diesen alljährlichen Kosten, mit denen die 1. Kassenwartin Nicole Peterschulte und ihre Stellvertreterin Regina Bender, rechnen, steht der Förderverein aber auch immer bereit, besondere Wünsche zu erfüllen. Diesmal sollen Lehrfilme angeschafft werden, und zudem soll der Schulhof mit Spielen farbig gestaltet werden. Ende Mai findet die Projektwoche mit Meilertagen statt, bei der eine Wanderung nach Affeln ansteht, ein Aktionstag mit der „Arche Noah“ und ein gemeinsames Essen.

 Doch es gab auch Kritik im Rahmen der Versammlung. So monierten anwesende Eltern den Zustand der Toilettenanlagen. „Da muss etwas passieren“, hieß es. Die Toiletten müssten möglichst schnell saniert werden – der Zustand der sanitären Anlagen sei so schlecht, dass die Kinder diese nur noch ganz selten nutzten. Zwar sei dies nicht Sache des Fördervereins, sondern allein Aufgabe der Stadt, doch machen sich die Väter und Mütter trotzdem dafür stark, dass ein Umbau zügig erfolgen soll. Die Meinungen dazu während der Jahreshauptversammlung waren eindeutig. Der Vorstand um die Vorsitzende Melanie Klüppel wird sich auch dieses Themas im Namen der Kinder annehmen.

 Wahlen gab es auch: Die Mitglieder wählten Pascal Sorof zum Zweiten Vorsitzenden sowie Nicole Peterschulte zur Ersten Kassenwartin. Erste Geschäftsführerin ist Julia Böse, neuer Beisitzer ist Jürgen Kellermann (für Kerstin von Rüden).

Bei der Stadtverwaltung zeigte sich Bauamtsleiter Marcus Henninger gestern auf Nachfrage irritiert angesichts der Forderungen aus der Elternschaft des Fördervereins. Einen Sanierungsbedarf sieht er nicht. „Die Anlagen sind halt alt“. Gleichwohl hat er das eine oder andere mitbekommen. Klemmende Trennwände, nicht unbedingt immer zeitnahe Reparaturen, auch die Reinigung sei fremd vergeben. Möglicherweise habe sich all das aufsummiert. Er ist der Meinung, dass die Toilettenanlagen von der Grundsubstanz eben in Ordnung seien.

Schulleiter Awerd Riemenschneider zeigte Verständnis für die Elternschaft und Schüler. Es habe immer wieder einmal Probleme gegeben „im Spannungsfeld zwischen Benutzung und Reinigung“, die es sicher an jeder Schule gebe. Da laufe nicht immer alles glatt, es entstünden Gerüche. Er könne sich gut vorstellen, dass die Kinder empfindlich reagierten. Möglicherweise würden die Kleinen ja auch nicht immer genau treffen. Der Geruch würde in den Fugen haften. In Neuenrade gebe es einen Kunststoffbelag, der unangenehme Gerüche unterbinden würde. Riemenschneider verwies auf klemmende Türen in der Mädchentoilette (vor einigen Jahren saniert), die sich im Zuge von Temperaturschwankungen verziehen würden. Dabei müsse sich der Hersteller im Rahmen der Gewährleistung kümmern. „Da warten wir auf eine dauerhafte Reparatur“, sagte Riemenschneider.

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