Kreative Schüler-Arbeiten am Remmelshagen

Diese Projektarbeit wird hier intensiv unter die Lupe genommen. - Foto: Sauser

Neuenrade - Waldorf ist nicht nur filzen, tanzen und musizieren. Das bewiesen eindrucksvoll die Arbeiten von Schülern der achten Klasse. Die Achtklässler haben jeweils ein halbes Jahr Zeit, sich für ein Projekt zu entscheiden, einen „Mentor“ zu suchen, das Projekt in die Realität umzusetzen und den ganzen Prozess schriftlich und mit Fotos zu dokumentieren und in einem kurzen Vortrag mündlich vorzustellen.

Präsentiert wurden die Ergebnisse der „Achtklass-Arbeiten“ am Donnerstag- und Freitagvormittag den anderen Schülern der Neuenrader Waldorfschule, am Freitagabend waren dann die Eltern zu Gast am Remmelshagen.

Begrüßt wurden sie von Susan Kaiser Geue, die vertretungsweise die achte Klasse als Klassenlehrerin übernommen hat. Die meisten Eltern zog es dann ins Lehrerzimmer, wo die verschiedenen Ergebnisse ausgestellt waren. Vom Grill aus Edelstahl über eine transportable Gartenbrücke, ein Ein-Quadratmeter-Haus, einen mobilen Kräutergarten, eine Hundehütte, Möbelstücke und Kosmetika bis hin zu Pralinen, einem Katzenkratzbaum und Zeichnungen von Marilyn Monroe und einer selbst gestalteten Karte mit alten Handelswegen reichte die Palette der Werkstücke. Viel Interesse fand ein Rock, den eine Schülerin für das Theaterstück „Oliver Twist“ genäht hatte. Im schriftlichen geschichtlichen Teil der freien Schülerarbeiten hatte sie über die Mode und die Frisuren aus der Zeit um 1850 recherchiert. Am meisten belagert wurde allerdings ein Telespiel, dessen elektronisches Herzstück in einem Acrylglaskasten eingebaut war.

In Kleingruppen von je sieben Schülern berichteten diese anschließend von ihren Arbeiten. Ideenfindung, Arbeitsplanung und Durchführung wurden von den Schülern kurz zusammen gefasst, die schriftlichen Arbeiten, bestehend aus einer Art „Tagebuch“ und einem geschichtlichen Teil zu den Exponaten lagen ebenfalls zum Anschauen und Durchblättern aus. Auch auf Fragen aus dem Publikum waren die Schüler vorbereitet, die meisten wurden mit dem nötigen Wissen beantwortet.

Danach wurde das von den Eltern zusammengestellte Büfett frei gegeben und auch der selbst gebaute Grill wurde natürlich gleich eingeweiht und in Betrieb genommen. - von Silvia Sauser

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