Volvo kippt auf die Seite

Abschleppaktion geht komplett schief: Bundesstraße im MK gesperrt

Nach dem Unfall versuchte der Traktorfahrer das havarierte Auto auf eine Wiese zu ziehen. Diesen Versuch stoppte allerdings die Polizei.
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Nach dem Unfall versuchte der Traktorfahrer das havarierte Auto auf eine Wiese zu ziehen. Diesen Versuch stoppte allerdings die Polizei.

Eine Abschleppaktion ging am Freitag in Neuenrade gehörig schief und sorgte für eine Sperrung der Bundesstraße 229 und ein großes Verkehrschaos.

Gegen 16.15 Uhr zog ein Traktor einen silberfarbenen Volvo über die B 229 in Fahrtrichtung Werdohl. Weil das Abschleppseil wohl etwas zu kurz war, verfing sich dieses im groben Profil eines der Treckerreifen, was dazu führte, dass der Volvo auf die Seite kippte.

Die Aktion ließ in Werdohl die Sirenen heulen, denn zunächst war gemeldet worden, dass sich der Unfall noch auf Werdohler Gebiet ereignet habe. Deshalb rückte die Werdohler Wehr mit einem Großaufgebot aus, sollte sich das Fahrzeug doch überschlagen haben und darin noch eine eingeklemmte Person befinden.

Beherzter Einsatz und Muskelkraft

An der Unfallstelle angekommen, gab es für die Einsatzkräfte letztlich aber nur wenig zu tun. Denn in der Zwischenzeit hatten einige Passanten mit beherztem Einsatz und Muskelkraft das Fahrzeug wieder auf seine vier Räder gestellt, so dass der nur leicht an der Hand verletzte Autofahrer das Fahrzeug selbstständig verlassen konnte.

Das Auto blockierte die Bundesstraße, die deshalb komplett gesperrt werden musste.

Den Versuch des Traktorfahrers, das havarierte Auto auf eine Wiese zu ziehen und so die Bundesstraße wieder frei zu machen, unterband die Polizei, weil Betriebsstoffe aus dem Volvo ausliefen, die die Feuerwehr abstreute.

So blieb die Bundesstraße über einen längeren Zeitraum komplett gesperrt, bis der Unfall aufgenommen und das Auto abgeschleppt worden war. Entsprechend groß war das Verkehrschaos. In beiden Fahrtrichtungen bildeten sich lange Staus. Auch der Busverkehr der MVG war betroffen.

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