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Höllmecke: Freie Fahrt am Mitte September

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Von: Peter von der Beck

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In den Serpentinen der Höllmecke sind noch Restarbeiten zu erledigen. Im oberen Abschnitt gilt es noch in einem Kurvenbereich die Asphaltdecke zu erneuern. Auch Hangsicherung steht noch auf dem Plan.
In den Serpentinen der Höllmecke sind noch Restarbeiten zu erledigen. Im oberen Abschnitt gilt es noch in einem Kurvenbereich die Asphaltdecke zu erneuern. Auch Hangsicherung steht noch auf dem Plan. © Peter von der Beck

Das Kapitel Höllmecke-Sanierung neigt sich dem Ende zu. Ab Mitte September soll die wichtige Verbindungsstrecke vom oberen Hönne- ins Lennetal wieder befahrbar werden.

Neuenrade - Das zumindest stellte der zuständige Sprecher von Straßen NRW, Andreas Berg, in Aussicht. Auch wenn die Fahrbahn durchaus eher fertig wird – die Strecke deshalb schon vor September freizugeben, ist laut Andreas Berg wohl nicht geplant. Der Grund: jede Menge Baustellenverkehr. Denn es gelte noch etliche Dinge abzuarbeiten.

Nur noch ein Kurvenbereich zu asphaltieren

Während am unteren Abschnitt, an der Einmündung auf die B236 die Asphaltarbeiten sogar schon erledigt sind, so war am Dienstag das ausführende Unternehmen Hilgenroth noch damit befasst, im oberen Abschnitt gut 100 Meter in einem Kurvenbereich von einer kaputten Asphaltdecke per Bagger zu befreien und im Nachgang natürlich auch wieder neu herzurichten. Am Dienstag war die Straßendecke schon zu gut zwei Dritteln entfernt.

Hangsicherungsarbeiten

Sprecher Andreas Berg verwies auf „Restarbeiten“, die noch zu erledigen seien. Unter anderem würden die Bauarbeiter auch die Bankette mit Asphalt befestigen, um beim nächsten Starkregen zu verhindern, dass der Schotter fortgespült wird. Auch Hangsicherungsarbeiten seien im unteren Bereich vorgesehen, ließ der Sprecher verlauten. Im unteren Bereich der Höllmecke soll ein Netz angebracht werden.

Bypass nur Zwischenlösung

Nicht nur restliche Asphaltarbeiten sind zu erledigen, denn die Schäden durch das Starkregenereignis vom 14. Juli waren so immens, dass noch andere Sanierungsarbeiten zu erledigen waren. So war es erforderlich, die an einigen Stellen vom Bach weggespülte Straße neu zu bauen. Unter anderem musste zudem der Bachlauf verlegt werden, an neuralgischen Stellen setzten die Mitarbeiter des Bauunternehmens große Steine, um bei einem ähnlich gelagerten Starkregenereignis erneute Schäden durch Unterspülung zu verhindern. Arbeiten, die mit der unteren Wasserbehörde abgesprochen werden mussten. Weitere Arbeiten betrafen die Entwässerung der Straße. So wurde die Zahl der Durchlässe (Entwässerungsvorrichtungen unter der Straße) erhöht. Im unteren Bereich – am verrohrten Bach unter der B236 kam es nach starken Regenfällen durch Wassermassen und Schotter zu Überflutungen. Als provisorische Lösung wurde ein Bypass von der Höllmecke zur Lenne gelegt. Es gibt weitere Pläne. So soll irgendwann, die B 236 an der Einmündung Höllmecke um etwa einen halben Meter angehoben werden. Das wurde wohl geschoben, um den Verkehr auf der B236 nicht zu unterbinden. Denn: Es handelt sich um eine Entlastungsstrecke für die gesperrte A 45-Rahmedetalbrücke.

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