34-Jähriger illegal auf Kleinkraftrad unterwegs

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Der Angeklagte gab sich vor Gericht geständig und schuldbewusst (Symbolbild)

Neuenrade - Mag sein, dass ein 34-jähriger Neuenrader am 15. Mai nur an sein bevorstehendes Bewerbungsgespräch dachte, als er sich auf seinen Feuerstuhl schwang. Vergessen war die fehlende Haftpflichtversicherung, das falsche Kennzeichen und die fehlende Fahrerlaubnis.

Bis zu 25 Stundenkilometer hätte er mit einem ordnungsgemäß versicherten Kleinkraftrad fahren dürfen, aber die Polizei stellte an der Oberhofstraße fest, dass seine Geschwindigkeit deutlich darüber gelegen hatte. 

Die Anzeige führte zu einem Strafverfahren, das im Amtsgericht Altena allerdings schnell zuende war. Der Angeklagte gab sich geständig, schuldbewusst und ziemlich zerknirscht, und Richter Dirk Reckschmidt fasste das Geschehen knapp zusammen: „Schlecht gefahren und dumm gelaufen.“ 

Für ein förmliches Urteil gegen den nicht vorbestraften Mann sah auch die Amtsanwältin keinen Anlass. Und so stellte der Richter das Verfahren vorläufig ein, nachdem sich der Angeklagte zur Zahlung einer Geldbuße von 180 Euro bereiterklärt hatte. 

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