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28 Aussteller erwartet: Nächste Bom schon in Arbeit

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Von: Peter von der Beck

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Michael Tauscher, Sandra Horny und Andreas Haubrichs werben für die Bom im September 2022.
Michael Tauscher, Sandra Horny und Andreas Haubrichs werben für die Bom im September 2022. © Peter von der Beck

Die Vorbereitungen für die Bom laufen. Die Berufsorientierungsmesse der Städte Neuenrade und Werdohl findet am Mittwoch, 28. September, von 9 bis 15.30 Uhr im Festsaal Riesei an der Stadionstraße in Werdohl statt.

Neuenrade – Am Abend zuvor sind von 17 bis 19 Uhr zwei Stunden reserviert, bei denen sich auch die Eltern umschauen können. Organisiert wird die Messe, welche 2010 ins Leben gerufen wurde, vom Neuenrader Stadtmarketingverein und Zelius in Kooperation mit der Arbeitsagentur, dem Jobcenter, der Albert-Einstein Gesamtschule Werdohl der Freien Waldorfschule Neuenrade, der Hönnequell-Schule Neuenrade, der städtischen Realschule Werdohl und der Stadt Werdohl.

Die Vorbereitungen sind schon relativ weit gediehen. 28 Aussteller, viele heimische Industrieunternehmen und Berufsschulen sind im Innenraum dabei. Die Verhältnisse sind ein bisschen beengter als sonst, da die Aussteller nicht mehr die Schulmensa nutzen können. Sandra Horny (Neuenrade), Michael Tauscher (Werdohl) und Andreas Haubrichs (Werdohl) hoffen, dass das Interesse groß ist.

Und, dass sich auch bei der Messe unterrepräsentierte Branchen wie Einzelhandel oder Gastronomie, Handwerk und Pflege noch als Aussteller melden und Angebote unterbreiten. Bevorzugt werden dabei grundsätzlich Unternehmen die aus Werdohl und Neuenrade kommen. „Ende Juni läuft die Anmeldefrist ab“, sagte Horny. Platz gibt es noch auf dem Außengelände und möglicherweise in einem überdachten Bereich der Schule.

Auch hofft man auf eine entsprechende Breitenwirkung: „Wir hoffen dass auch Auswärtige und eben auch Eltern die Messe besuchen,“ sagte Tauscher. Im Durchschnitt würden rund 700 Schüler die Bom in Werdohl besuchen.

Wie das Organisationsteam weiter berichtete, sollen im August die Flyer in Druck gehen und die Homepage aktualisiert werden. Dann bekommen auch die Schulen das Ausstellerverzeichnis, es wird wieder einen Fragenkatalog geben – mit Gewinnmöglichkeit. Die Vorbereitungen in den Schulen funktionierten in der Regel nun gut, hieß es. Den Schülern würden Aufgaben gestellt, sie müssten sich dafür mit den Firmen auseinandersetzen.

„Die Schulen kümmern sich intensiv um die Hintergrundinformationen für die Schüler,“ sagte Sandra Horny. Alle lokalen Schulen beteiligen sich. Das Organisationsteam der beiden Städte überlegt wieder eine Pinnwand aufzustellen, auf der Aussteller vertreten sind, die aus verschiedenen Gründen nicht persönlich dabei sein könnten. Auch aktuelle Lehrstellenangebote sollen dort verzeichnet sein. „Zumindest bei der Bom 2019 war die Pinnwand gut angenommen worden.“

Gleichwohl ist noch nicht abschließend entschieden, ob man wieder so eine Pinnwand aufstellen werde. Das corona-erfahrene Team will nun schauen, wie sich die Pandemielage im Herbst entwickelt und dann entsprechend flexibel und schnell reagieren.

Ob überhaupt und wie viele Lehrstellen im Rahmen der Berufsorientierungsmessen vermittelt wurden, können Horny und Co nicht beantworten. Das sei eben schlecht messbar. Doch sei die Resonanz seitens der Aussteller meistens positiv. Kontakte zu Schülern würden auf jeden Fall hergestellt.

„Inzwischen ist die Bom auch ein Mosaikstein von vielen auf der Suche nach Lehrstellen oder Azubis“, sagte Haubrichs, der in Werdohl für die Wirtschaftsförderung zuständig ist. So gebe es in der Umgebung Bom-ähnliche Angebote. Michael Tauscher, bei der Stadt Werdohl unter anderem für das Thema Demografie zuständig, verwies in dem Zusammenhang auf Plettenberg und Altena. Er sieht auch, dass die Herangehensweise der Unternehmen inzwischen deutlich professioneller sei, was die Suche nach betrieblichem Nachwuchs anbelange.

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