2018 eines der besten Freibad-Jahre in Neuenrade

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Die Ausschussmitglieder schauten sich auch den Bereich im Schwimmbad an, der für die kleinsten Badegäste reserviert ist. Es gibt Überlegungen, diesen Bereich aufzuwerten.

Neuenrade - Kurz vor Ende der Saison kamen bereits rund 45.000 Besucher in das Freibad Friedrichstal. Warum 2018 für das Neuenrader Bad auch sonst richtig gut war, erfuhren am Montagabend die Mitglieder des Sportausschusses.

Eifrig ziehen die Kinder der TuS-Schwimmabteilung ihre Bahnen, gleich kommen noch die Schwimmer der DLRG und die Beachvolleyballer haben sich auch noch angesagt, auch Schwimmer ohne konkrete Vereinszugehörigkeit tummeln sich im Bad. Schwimmmeister Andreas Schönenberg kann sich trotz des ausnahmsweise miesen Wetters nicht über mangelnde Besucherfrequenz im Freibad beklagen. Auch die Mitglieder des Ausschusses für Jugend Sport, Schule und Soziales waren erfreut angesichts des regen Betriebes und angesichts der Zahlen, die Kämmerer Gerd Schumacher am Montagabend präsentieren konnte. 

Mit knapp 45 000 Besuchern, noch vor dem offiziellen Ende der Saison, ist diese eine der besten. Nur in den Jahren 2003, 2006 und 2009 gab es mehr Besucher. 

Gasverbrauch geht deutlich zurück

Doch was den Gasverbrauch anbelangt – so ist 2018 ein wahrlich gutes Jahr: So lag der Gasverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte niedriger: Knapp 17 000 Kubikmeter Gas wurden fürs Bad eingesetzt, 34 000 Kubikmeter waren es im Jahr zuvor. Damit hat sich der Einsatz der Beckenabdeckplane, welche die Wärme des Wassers nächtens weitgehend erhält, sicher schon gelohnt. Auch der Wasserverbrauch gehört verglichen mit den Vorjahren zu den niedrigsten. Unter dem Strich gehört 2018 damit zu den besten Jahren und hat einnahmetechnisch schon jetzt das Rekordjahr 2003 überholt. In 2003 lag zudem der Gasverbrauch um das Fünffache höher. 

Erfreulich auch, dass sich die Zahl der Verletzungen und Blessuren in dieser Saison bislang in Grenzen hielt. Meist war es mit einem Pflaster getan und keine Verletzung hatte nach Kenntnis des Kämmerers bleibende Schäden zur Folge. Auch der Hubschraubereinsatz im Freibad fiel letztlich mehr unter die Kategorie Vorsichtsmaßnahme. Erfreulich war all das für die Ausschussmitglieder, die gleichwohl die eine oder andere Nachfrage hatten. 

Stundensätze für Helfer angehoben

Brigitte Reinken-Stork fragte nach der Personalsituation und Schwimmmeister Schöneberg betonte, dass es „ohne die Helfer der (örtlichen) DLRG gar nicht geht“. Kämmerer Schumacher ergänzte, dass die Verwaltung auch deren Stundensätze angehoben habe, um das Engagement wertzuschätzen. Ein wenig Kritik gab es auch: Waltraud Krekel verwies unter anderem auf störanfällige Duschen, manchmal habe nur eine Brause warmes Wasser. 

Schließlich kam das Gespräch auch auf den Außenbereich. Hier würde sich der Schwimmmeister wünschen, dass für die kleinsten Badbesucher das Areal aufgewertet würde. Damit stieß er auf offene Ohren.

Von Peter von der Beck

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