Im LF 16-TS mit Martinshorn durch Küntrop

Die Fahrt im LF 16-TS stand bei den Kindern hoch im Kurs.

Küntrop - „Wenn ich mal groß bin, will ich Feuerwehrmann werden“ – das schienen einige der Kinder, die gestern beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe in Küntrop eine Fahrt im LF 16-TS unternahmen, zu denken.

Naheliegend, denn kaum hatten die kleinen Passagiere in dem beeindruckenden Löschgruppenfahrzeug (LF) Platz genommen, da setzte sich der Wagen, der auf den Funkrufnamen Florian Mark 02 LF-16TS 01 hört, mit heulendem Martinshorn in Bewegung. Ein letztes Winken für die Eltern und schon begann die faszinierende Tour durch den idyllischen Neuenrader Ortsteil.

Für die Kinder hatten sich die Küntroper Blauröcke wieder einiges einfallen lassen. Langeweile? Fehlanzeige! Während sich der Nachwuchs im Feuerwehrauto chauffieren ließ – manch einer trat die Reise sogar im passenden Helm an – genossen die vielen Interessierten, Gönner, Freunde, Verwandte und Repräsentanten die lockere Atmosphäre rund um das Gerätehaus.

Auch ließen es sich die gleichgesinnten Ehrenamtler aus den benachbarten Einheiten nicht nehmen, den Küntropern einen Besuch abzustatten. Die Werksfeuerwehr von VDM stellte sich ebenso vor, wie die Brandbekämpfer aus Werdohl, Neuenrade, Affeln, Garbeck und Balve. Zudem ließen sich die Freunde aus der Nachbarschaft auch gerne im Bierkisten-Horizontalstapeln für Dreier-Teams herausfordern. Nachdem VDM mit 23, Balve mit 16 und Garbeck mit 20 Kisten vorgelegt hatte, rückten die Gastgeber mit 31 Kisten die Latte ein ganzes Stück höher. Angesprochen auf ein vorheriges Training, blieben die Küntroper gelassen und begründeten die hervorragende Leistung mit ihrem Talent. Wie dem auch sei, zum Tag der offenen Tür am Küntroper Gerätehaus strömten die Menschen schon in den ersten Stunden der Veranstaltung, standen gerne Schlange für die hausgemachten Reibeplätzchen und den besonderen Feuerspieß mit dem Werbe-Zusatz „mhm – lecker...“. Zudem standen die Lose für die Tombola hoch im Kurs. Bereits um die Mittagszeit war ein Großteil der Preise an den Mann gebracht.

Von Markus Jentzsch

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