Geld für Neugestaltung des Parks Am Wall / Sanierung an Oststraße / Straßenbau

100 000-Euro-Spende für Neuenrader Park

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Der Neuenrader Stadtpark zwischen Villa am Wall und Rathaus soll aufgewertet werden. Dies soll mit der großzügigen Spende eines ehemaligen Neuenraders möglich sein, der sich der Stadt immer noch verbunden fühlt.

Neuenrade - Neuenrade kann sich auf die der Stadt verbundenen Menschen verlassen. So tritt ein ehemaliger Bewohner der Stadt auf und stellt Geld für die weitere Verschönerung Neuenrades zur Verfügung. Das verkündete Bürgermeister Antonius Wiesemann im Planungs- und Bauausschuss.

Nachdem die Erste Straße nun durch etliche Maßnahmen aufgewertet worden sei, könne man sich nun der Neugestaltung der Parkanlage Am Wall widmen (zwischen Rathaus und Villa). So erläuterte Wiesemann dass das Areal neu überplant wird. 

Von neuen Bänken und besonders der Aufwertung des Spielplatzes war die Rede, zumal die Kinder der Burgschule und der offenen Ganztagsschule auch den Spielplatz intensiv nutzen würden. Auch ein Sonnensegel kann sich der Bürgermeister da vorstellen - insgesamt könne man den Platz doch schöner gestalten. Es ist die enorme Summe von 100 000 Euro, die der Sponsor dafür schon überwiesen hat. Im nächsten Ausschuss würde es zur Gestaltung des Areals detaillierte Vorschläge geben. 

Zuschüsse bewilligt

Erfreulich auch: Die Bewilligung der Zuschüsse für etliche Buswartehäuschen ist da. Immerhin 126 000 Euro, das entspricht 90 Prozent der geplanten Kosten sind bewilligt. Insgesamt können so 140 000 Euro ausgegeben werden. Insbesondere einige Grundschüler wird das freuen. So hatten Eltern fehlende Unterstellmöglichkeiten für Fahrschüler an der Grundschule moniert. 

Für die  Straßen und im Bereich der Wasserwirtschaft werden in Neuenrade gut 1,1 Millionen Euro ausgegeben. Das verkündete Kämmerer Gerhard Schumacher im Rahmen des Bauausschusses. 

So steht im aktuellen und im kommenden Jahr einiges auf der Agenda: Da steht der Ausbau der Straße Winterlit im Plan und natürlich auch der Gehwegausbau am Hüttenweg im Industriegebiet. Auch für die Erneuerung der Freiheit stehen 304 000 Euro schon mal im Haushalt. 

Weitere Maßnahmen sind für die Georg-Göbel-Straße und mittelfristig auch für den Ausbau Rüterbruch avisiert. Ein großer Posten macht dabei auch die Teilrenaturierung der Hönne im Industriegebiet aus. Hintergrund ist hier der Hochwasserschutz, Zuschüsse gibt es daher auch. Gleichwohl stehen dafür im Haushalt insgesamt 384 000 Euro, verteilt auf zwei Jahre. Der größte Batzen wird in diesem Jahr fällig.

Alte Galvanik im Blickpunkt

Im Gewerbegebiet an der Oststraße wird sich auch etwas tun. 12 000 Euro sind in den Haushalt eingestellt, um mit zusätzlichen Mitteln (80 Prozent) des Altlastensanierungsverbandes die alte Galvanik zu entsorgen und das Areal herzurichten. Es handelt sich dabei um die ehemalige Galvanik Kerkenberg e.K., die bis vor einigen Jahren in Betrieb war.

Allerdings – am 8. Februar 2012 wurde über das Unternehmen das Insolvenzverfahren eröffnet. Ohne Hilfe der Stadt gäbe es wohl keine Möglichkeit, das Grundstück zu verwerten – nach Sanierung besteht die Möglichkeit des Weiterverkaufs. Es gebe die Zusage, dass die Maßnahme beim Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung gelistet sei. 

Mit dem Kauf des Geländes wolle man aber warten, bis die Maßnahme auch tatsächlich angeleiert werde. Bleibt noch ein Betrag für Straßenreparatur in Höhe von 140 000 Euro. Damit hofft man auszukommen. 10 000 Euro davon sind der Pflasterreparatur in der Altstadt gewidmet.

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